Gas-Abhängigkeit von Russland sinkt weiter

Vorarlberg / 27.07.2022 • 22:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bei der Diversifizierung der Gasversorgung sieht Gewessler Fortschritte. APA
Bei der Diversifizierung der Gasversorgung sieht Gewessler Fortschritte. APA

Österreich kaufte 12,3 TWh Gas für die ­strategische Reserve.

Mauerbach Die türkis-grüne Regierung beriet sich beim Sommer-Ministerrat in Mauerbach in Niederösterreich zur Energiekrise. Laut Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) kommt ab Herbst eine Strompreisbremse. Grundsätzlich soll eine Grundversorgung mit Energie zu einem gesicherten Preis auf Vorkriegsniveau sichergestellt werden. 

Die Gasspeicher seien bereits zu über 51 Prozent gefüllt, das entspricht 49 Terrawattstunden Gas, sagt Nehammer. Der Gesamtverbrauch in Österreich betrage im energieintensiven Jänner 11 Terrawattstunden (TWh). Die strategische Gasreserve sei zentral, ergänzte Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne). Um knapp drei Milliarden Euro wurden 12,3 TWh Gas gekauft. Bis 1. November sollen insgesamt 20 TWh eingelagert werden. 8,5 TWh Gas kommen aus anderen Ländern als Russland, betonte Gewessler. Die Abhängigkeit Österreichs von Russland sinke damit unter 50 Prozent. VN-JUS