Angemieteter Gasspeicher zu 70 Prozent gefüllt

Vorarlberg / 28.07.2022 • 19:06 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

bregenz Neben dem Bund treffe auch die Landesregierung Maßnahmen gegen die Energiekrise. Das betonen Landesstatthalterin Barbara-Schöbi Fink (ÖVP), sowie die Landesräte Marco Tittler (ÖVP) und Daniel Zadra (Grüne) am Donnerstag in einer gemeinsamen Aussendung. „Wir setzen im Rahmen unserer Möglichkeiten alle Hebel in Gang, um die Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten“, erklärt Schöbi-Fink. Der von illwerke vkw in Oberösterreich angemietete Gasspeicher sei bereits zu 70 Prozent gefüllt. Lob gibt es auch für die von der Bundesregierung geplante Einführung einer Strompreisbremse. Das Modell solle möglichst unbürokratisch umgesetzt und bundesweit einheitlich sein, fordert Schöbi-Fink. Sie hält auch fest, dass das Antiteuerungspaket des Landes bereits Wirkung zeige.

Daneben verweisen die Politiker auf Energiesparmaßnahmen bei Landesgebäuden. So hätten die Landesregierung und die Fraktionen im Landtag 2018 erklärt, dass die Landesverwaltung ab 2019 als erste in Österreich klimaneutral zu organisieren sei. Das Programm trägt den Namen „Mission Zero V.“ Tittler zufolge sind in den letzten Jahren „massive Investitionen in energetische Sanierungen“ getätigt worden. Zadra berichtete, dass die Regierung aktuell alle Abteilungen angewiesen hat, schnell umsetzbare Energiesparmaßnahmen für einen potentiellen Krisenfall zu sammeln und schriftlich zu melden.