Silberne Kugeln und gelbe Filzbälle

Vorarlberg / 29.07.2022 • 18:05 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Babler gegen Ritsch. Der Rekord beim Adams-Family-Flipper liegt bei 1.591.573.470 Punkten. Twitter/Babler
Babler gegen Ritsch. Der Rekord beim Adams-Family-Flipper liegt bei 1.591.573.470 Punkten. Twitter/Babler

Meinungsverschiedenheiten Gesundheitsminister Johannes Rauch (63, Grüne) musste sich für die Abschaffung der Quarantäne zuletzt einiges an Kritik anhören, insbesondere von der SPÖ. Diese Maßnahme dürfte auch Rauch zu Hause für Diskussionsstoff gesorgt haben, hält doch seine Ehefrau, Vorarlbergs SPÖ-Chefin Gabriele Sprickler-Falschlunger (65) gar nichts davon. Per Aussendung übermittelte die Medizinerin in ihrer Funktion als SPÖ-Vorsitzende ihre Kritik: „Ein Aus für die Quarantäne in Anbetracht der vor der Tür stehenden Herbstwelle und bereits hoher Sommerzahlen ist mit Sicherheit die falsche Entscheidung von Gesundheitsminister Rauch.“ Es handelt sich übrigens nicht um das einzige Corona-Thema, bei dem es unter den Eheleuten die eine oder andere Debatte gegeben haben könnte. Sprickler-Falschlunger hat sich für die Impfpflicht ausgesprochen, unter Rauch wurde sie abgeschafft. Dazu meinte die SPÖ-Chefin zuletzt im VN-Sommergespräch: „Es haben mich viele gefragt, wie ich dazu stehe. Ich habe gesagt: So wie die meisten Frauen, die halt nicht immer mit ihren Partnern einer Meinung sind.“

Flipper-Talent Michael Ritsch (54, SPÖ) versteht sich aufs Flippern. Das legt ein Posting seines Amtskollegen Andreas Babler (49, SPÖ) aus dem niederösterreichischen Traiskirchen im Kurznachrichtendienst Twitter nahe. Babler informierte seine Gefolgschaft: „Ich geb‘s ja ungern zu, aber der Bregenzer Bürgermeister und mein Freund Michael Ritsch hat mich gestern doch tatsächlich beim Flippern geschlagen.“ Dazu veröffentlichte er ein Foto der beiden Spieler in legerer Kleidung am Spielautomat. Nun stellt sich eigentlich nur die Frage: Wann kommt es zur Revanche?

Comeback. Für den Finanzminister war es die erste vorsichtige Annäherung für die Rückkehr auf den Tennisplatz. Anfang des Jahres hatte sich der passionierte Tennisspieler zahlreiche Bänder im Fuß gerissen. Allerdings nicht am Turnierplatz, sondern beim Einkaufen. Die Krücke war seither ein steter Begleiter des Höchsters. Am Rande des Sommerministerrats in Mauerbach besuchte er nun spontan ein Tenniscamp des Mauerbacher TC, das nebenan stattfand. Als Belohnung für die sportlichen Leistungen gab es für Betreuer und Sportlerinnen ein Eis vom Finanzminister, der von den jungen Tennisspielerinnen und Tennisspielern prompt zum Match herausgefordert wurde.

Finanzminister Magnus Brunner ließ sich vom Sportlernachwuchs herausfordern. FM
Finanzminister Magnus Brunner ließ sich vom Sportlernachwuchs herausfordern. FM