Jäger am Flughafen gestoppt

Vorarlberg / 01.08.2022 • 22:20 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

München Die geplante Wasserbüffeljagd in Afrika hat für ein Trio aus Österreich und Deutschland am Wochenende noch vor dem Abflug am Münchner Flughafen ein Ende gefunden. Zwei Vorarlberger (47 und 42) sowie die 44-jährige deutsche Ehefrau des 47-Jährigen hatten zwar die drei legal besessenen Jagdgewehre ordnungsgemäß verpackt, wie die deutsche Bundespolizei mitteilte. Allerdings wollten sie nach Simbabwe reisen, wohin keine Waffen ausgeführt werden dürfen. „Eine Ausnahmegenehmigung konnte auch keiner der drei vorweisen“, schilderten die Beamten. Statt einer neuen Trophäe an der Wand hat der 47 Jahre alte Besitzer der drei Doppellaufbüchsen nun ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen die Außenwirtschaftsverordnung am Hals. Simbabwe steht nach der deutschen Außenwirtschaftsverordnung auf der Embargoliste, es dürfen dorthin nämlich grundsätzlich keine Waffen mitgenommen werden.