Breite Radunterführung beim Bahnhof Hard

Vorarlberg / 24.08.2022 • 16:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Auf Höhe Falkenweg in Hard wird derzeit noch an den Rampen und der Unterführung gearbeitet.

Auf Höhe Falkenweg in Hard wird derzeit noch an den Rampen und der Unterführung gearbeitet.

Großzügige Schleifen machen künftig Durchfahrt ohne Schieben möglich.

HARD Der neue Bahnhof Hard-Fußach entwickelt sich immer mehr zu einer echten Verkehrsdrehscheibe. In wenigen Wochen geht auch das zweite Gleis in Vollbetrieb. Dann sind auch tagsüber Zugverbindungen von Lustenau kommend direkt Richtung Dornbirn möglich, ebenso natürlich in der Gegenrichtung. Bus und Bahn sind hier ebenfalls aufeinander abgestimmt und an der großzügigen Unterführung für Fahrräder wird fleißig gearbeitet.

Bis diese Unterführung fertiggestellt ist, müssen Radlerinnen und Radler allerdings noch bis Mai 2023 warten. Die kurze Verzögerung bis zur vollen Inbetriebnahme des zweiten Bahngleises ist einer Reparatur am neuen Bahnhof Lauterach Unterfeld geschuldet. Dort müssen bei einem Brand verschmorte Kabel neu verlegt werden.

Breite Zufahrtsrampen

Wie die künftige Radunterführung zwischen Falkenweg und dem Harder Bahnhofsvorplatz verläuft, ist hingegen bereits gut zu erkennen. Auf beiden Seiten der Bahntrasse führen besonders breite, großzügig geschwungene Rampen mit geringer Steigung zur früheren Fußgängerunterführung.

Die Radunterführung bietet künftig eine attraktive Verbindung zwischen dem Ortsteil Erlach und dem Ortszentrum von Hard bzw. zu den Sport- und Freizeitanlagen am See. Das gilt auch für Radtouren durchs Lauteracher Ried Richtung Seeufer oder für Radausflüge, die Harderinnen und Harder Richtung Ried unternehmen. Der Harder Bürgermeister Martin Staudinger erläutert: „Diese Radunterführung trägt künftig innerhalb von Hard, aber auch überregional für raschen und attraktiven Radverkehr bei.“ Das Land sieht die Unterführung als wesentlichen Lückenschluss im Konzept der Radrouten, wie der zuständige Landesrat Daniel Zadra ausführt. Deshalb übernimmt es auch 70 Prozent der Gesamtkosten von 4,8 Millionen Euro.

Gleichzeitig gestalten auch die ÖBB den Vorplatz beim neuen Bahnhof. Es werden absperrbare Fahrradboxen mit Anschlüssen zum Aufladen von E-Bikes ebenso errichtet wie überdachte Abstellplätze für Motorräder. AJK

In Arbeit sind die breiten Rampen, die künftig ein bequemes Unterqueren der Gleisan­lagen beim Bahnhof Hard ermöglichen. AJK/2

In Arbeit sind die breiten Rampen, die künftig ein bequemes Unterqueren der Gleisan­lagen beim Bahnhof Hard ermöglichen. AJK/2