„Preisniveau sieht an den Zapfsäulen düster aus“

Vorarlberg / 24.08.2022 • 21:09 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gewinne Bei Vorarlberg LIVE ging es auch um die Gewinne der Mineralölkonzerne.

Gewinne Bei Vorarlberg LIVE ging es auch um die Gewinne der Mineralölkonzerne.

ÖAMTC-Sprecher Jürgen Wagner über Spritpreise und Spartipps.

schwarzach Die Spritpreise sorgen dafür, dass die Inflation ansteigt und die Belastung für Autofahrer in Vorarlberg und für all jene, die aufs Auto angewiesen sind, ansteigen. „Das Preisniveau sieht aus der Perspektive der Autofahrer derzeit an den Zapfsäulen sehr düster aus“, erzählt ÖAMTC-Sprecher Jürgen Wagner bei Vorarlberg LIVE. Innerhalb einer Woche stieg der Preis um durchschnittlich sechs Cent. Die Autofahrer sind denjenigen, die die Rohstoffe zur Verfügung stellen, ausgeliefert. „Der Unterschied zwischen dem, was wir an der Tankstelle zahlen und den Preisen, die an den Rohstoffmärkten geboten werden, gehen weit auseinander. Man spricht hier davon, dass der Preis entkoppelt wurde“, erklärt der ÖAMTC-Experte. Hier werde der Preis auf anderen freien Märkten, von Internationalen Notierungen, gemacht und es werden ganz große Gewinne geschrieben. „Es ist nicht unlauter, aber es ist nicht sehr fair. Weil man hier Preiskalkulationen ansetzt, die mit den Kosten im eigenen Land nichts zu tun haben“, so Wagner weiter. Der Ball sollte den Mineralölgesellschaften zugespielt werden. „Sie sollen Geld verdienen, aber es müssen nicht solche Gewinnmargen geschrieben werden.“ Bei einem Eingriff durch den Staat sollte man vorsichtig sein und andere Modelle anschauen.

Folgende Tipps gab Jürgen Wagner: „Autofahrten sparen, moderates Tempo, Auto technisch gut warten, vor zwölf Uhr tanken und den Preis an den Tankstellen beobachten.“

Es ist nicht sehr fair, weil man hier Preiskalkulationen ansetzt, die mit den Kosten im eigenen Land nichts zu tun haben.