Gegen Verbote und “Angstpolitik”

Vorarlberg / 02.09.2022 • 22:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
FPÖ-Chef Bitschi war zu Gast bei Vorarlberg LIVE.
FPÖ-Chef Bitschi war zu Gast bei Vorarlberg LIVE.

Energiewende: ­Bitschi will auf ­Technik setzen.

schwarzach Im Bodenseeraum soll es kein Fracking geben. Dafür werde sich seine Partei auch künftig einsetzen. Das betonte FPÖ-Chef Christof Bitschi am Freitag bei Vorarlberg LIVE. Zuvor hatte sich Bundesparteichef Herbert Kickl beim ORF-Sommergespräch für Fracking in Niederösterreich ausgesprochen. „Wir kümmern uns um die Anliegen in Vorarlberg“, meinte er dazu nur. Für die Zukunft brauche es aber einen Energiemix.

Bitschi sprach diesbezüglich etwa Wasserstoff an, der noch „völlig ausgeklammert“ werde. Die Politik sei jedenfalls gut beraten, nicht allzu viel einzugreifen, glaubt der FPÖ-Chef. „Ich bin ein Verfechter der Technik.“ Im Land gebe es Kräfte, die auf Verbote und Regulierung setzten. Seine Partei wolle die Themen der Zukunft, die Energiewende hingegen mit neuen Technologien angehen. „Eine funktionierende Wirtschaft wird auch zukünftig Energie brauchen. Wir haben tolle Betriebe bei uns im Land, die hervorragende Arbeit leisten und auch Arbeitsplätze schaffen“, sagte der FPÖ-Chef. „Hier darf nicht aus einer Art Klimahysterie heraus eine Politik betrieben werden, die den Hausverstand komplett wegschiebt.“ Von „Angstpolitik“ halte er grundsätzlich nicht viel, erklärte er weiter. Das gelte im Fall von Corona ebenso wie bei der Klimapolitik. „Egal, welche Maßnahmen wir hier in Vorarlberg setzen: Das Klima werden wir dadurch nicht beeinflussen. Trotzdem möchten wir eine aktive Vorreiterrolle einnehmen.“ Aber das lasse sich mit positiven Anreizen schaffen und nicht mit Verboten.