Hard befragt Bürger zur Gestaltung am See

Vorarlberg / 02.09.2022 • 16:54 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Das Thaler-Areal, die frühere Schlosserei neben dem Harder Zollhafen, steht seit vielen Jahren leer. Es soll künftig neu genutzt werden.
Das Thaler-Areal, die frühere Schlosserei neben dem Harder Zollhafen, steht seit vielen Jahren leer. Es soll künftig neu genutzt werden.

800 Antworten zum Strandbad-Vorentwurf – jetzt folgen Fragen zu Restaurant und Thaler-Areal.

HARD Rund 800 Rückmeldungen erhielt die Marktgemeinde Hard zu den ersten Vorschlägen zur Neugestaltung des Strandbads. Im bereits angekündigten zweiten Schritt geht es ab September dann um das Umfeld mit Seerestaurant, Minigolfplatz und Fahrradparkfläche. Ideen für diesen „Hafenpark“ werden in einem Workshop erarbeitet.

Dass das Strandbad erneuert werden soll, finden laut der Rückmeldungen etwa 72 Prozent der Teilnehmenden positiv. Die meisten von ihnen – rund drei Viertel – waren Harderinnen und Harder, die anderen Badegäste aus Nachbargemeinden. Die eingelangten Ideen und Anregungen werden an das Planungsbüro weitergeleitet, das den Vorentwurf geliefert hat. Sie sollen in die Ausschreibung für die endgültige Planung einfließen.

Hafenpark

Im Zusammenhang mit dem Strandbad tauchte auch immer wieder die Frage nach der Zukunft der Gastronomie auf. Das bestehende Seerestaurant war von der Neuplanung nicht betroffen. Es steht aber im zweiten Planungsschritt zur Diskussion. Restaurant, Minigolfplatz, Fahrradabstellplatz sowie das Thaler-Areal sind dafür zum „Hafenpark“ zusammengefasst.

Fragen zur Gestaltung

Dazu formuliert die Marktgemeinde Hard: „Soll das Seerestaurant am jetzigen Standort bleiben oder statt dessen ein Gastronomiebetrieb auf dem Dach des Thaler-Areals realisiert werden? Was soll überhaupt mit dem Thaler-Areal geschehen? Was ist beim Minigolfplatz und der Verkehrsanbindung möglich? Wie sollte der Zugang zum Strandbad und die Abstellfläche für Fahrräder gestaltet werden?“

Informativer Spaziergang

Um diese Fragen dreht sich der „informative Spaziergang“, zu dem alle Harderinnen und Harder am
17. September von 10 bis voraussichtlich 13 Uhr eingeladen sind. Dabei gibt es jeweils Informationen zu den verschiedenen Standorten als Basis für Gedankenaustausch, Anregungen und Diskussion auch beim anschließenden Workshop. Hard wird bei diesem Bürgerbeteiligungsprozess von den Experten der Planstatt Senner GmbH unterstützt. Das Planungsbüro aus Überlingen ist auf Landschaftsarchitektur, Umweltplanung und Quartiersentwicklung spezialisiert. Um den Firmenchef Johann Senner hat sich während der vergangenen 30 Jahre ein Team aus Landschaftsarchitekten, Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Kommunikationstalenten gebildet. Dieses Team hat auch viel Erfahrung mit anspruchsvollen Projekten in Seenähe.

Bürgermeister Martin H. Staudinger: „Von der zuständigen Abteilung im Rathaus wurden drei Planungsbüros zu engeren Gesprächen eingeladen. Dabei kamen die Ideen der Planstatt Senner vom deutschen Bodenseeufer am besten an. Der Gemeindevorstand hat sich schließlich für Planstatt Senner entschieden.“ Das Büro begleitet auch den weiteren Planungsprozess für den „Hafenpark“.

Aus organisatorischen Gründen bittet die Marktgemeinde um Anmeldung zum Spaziergang samt Workshop bis zum 15. September per E-Mail an raumplanung@hard.at. ajk

Rund 800 Rückmeldungen erhielt Hard zu den ersten Ideen für die Umgestaltung des Strandbads. AJK/2
Rund 800 Rückmeldungen erhielt Hard zu den ersten Ideen für die Umgestaltung des Strandbads. AJK/2