Hinter den Kulissen: Kampfgeist in Dornbirn

Vorarlberg / 03.09.2022 • 10:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der FC Dornbirn schoss den TSV Hartberg aus dem Cup. <span class="copyright">GEPA</span>
Der FC Dornbirn schoss den TSV Hartberg aus dem Cup. GEPA

“Güge” sorgte am Fußballplatz für viel Gelächter.

Stadionsprecher Günther Stoß (60), auf der Birkenwiese eigentlich nur als „Güge„ bekannt, bewies beim Cup-Heimspiel des FC Dornbirn gegen den TSV Hartberg Kampfgeist, der sich mit Abpfiff lohnen sollte. Noch vor Spielbeginn verkündete er nämlich über die Lautsprecheranlage, dass der FC Dornbirn “nach den herben Schlappen von Lustenau und Altach” nun “die Fahne Vorarlbergs im Cup hochhalten” müsse. Die beiden Bundesligisten waren zuvor bereits ausgeschieden. Verwunderte und schmunzelnde Gesichter auf der Tribüne und bei den Medienvertretern waren “Güge” damit gesichert.

Also tat der FC Dornbirn, wie ihm von oberster Stelle – der Stadionsprecher wird immerhin für sein ehrenamtliches Engagement im Verein geschätzt – befohlen wurde. Die Mannschaft rund um Kapitän Willam Rodrigues (28) spielte groß auf und eliminierte den Bundesligisten mit 3:2 aus dem Cup. Grund genug für “Güge”, abermals für Gelächter zu sorgen: Immerhin verkündete er, dass der FC Dornbirn, trotz des Sieges immer noch auf dem vorletzten Platz der 2. Liga platziert, nun endlich wieder die “Nummer eins im Land” sei. Ob die Stadionsprecher der Bundesligisten in Altach und Lustenau das so auf sich sitzen lassen, ist nicht überliefert.