Baumeister des neuen demokratischen Österreichs

Vorarlberg / 05.09.2022 • 19:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Das ganze Vorkloster im Blick: Bundespräsident Adolf Schärf beim Besuch der VELAG (Mischfutterwerk des Vorarlberger Genossenschaftsverbandes).
Das ganze Vorkloster im Blick: Bundespräsident Adolf Schärf beim Besuch der VELAG (Mischfutterwerk des Vorarlberger Genossenschaftsverbandes).

Bregenz Der Sozialdemokrat Adolf Schärf war der dritte Bundespräsident der zweiten Republik. Der Tod von Theodor Körner im Jänner 1957 machte Neuwahlen notwendig. Diese fanden am 4. Mai statt und Schärf setzte sich mit über 100.000 Stimmen gegen Wolfgang Denk, den gemeinsamen Kandidaten von ÖVP und FPÖ, durch.

Bei seiner Wiederwahl im Jahr 1963 erhielt Adolf Schärf mit 55,4 Prozent die bis dahin größte Stimmenmehrheit bei Bundespräsidentenwahlen. Er übte das Amt unparteiisch aus, wofür er von allen Parteien geachtet wurde.

Schärf verstarb am 28. Februar 1965 nach kurzem, schweren Leiden in Wien. VN-HF

Autogrammstunde: Schärf auf Wahlkampftour 1963 in Bregenz.
Autogrammstunde: Schärf auf Wahlkampftour 1963 in Bregenz.
1963 wurde Adolf Schärf mit Blumen in Vorarlberg empfangen.
1963 wurde Adolf Schärf mit Blumen in Vorarlberg empfangen.
Schärf war 1964 mit Landeshauptmann Ulrich Ilg bei einer Präsentation in Hard zugegen.
Schärf war 1964 mit Landeshauptmann Ulrich Ilg bei einer Präsentation in Hard zugegen.
Ein Pflichttermin für Schärf: Die Dornbirner Messe 1962. 
              
              Oskar Spang, Stadtarchiv Bregenz

Ein Pflichttermin für Schärf: Die Dornbirner Messe 1962.

Oskar Spang, Stadtarchiv Bregenz