„Rudi“ der Ausreißer ist wieder im Zoo

Vorarlberg / 07.09.2022 • 22:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wieder im Gehege des Doppelmayr-Privatzoos in Wolfurt. VN
Wieder im Gehege des Doppelmayr-Privatzoos in Wolfurt. VN

Ausgebüxtes Känguru von Tierpfleger im Raum Bildstein mit Blasrohr betäubt.

Wolfurt Das bereits am vergangenen Freitag aus dem Doppelmayr-Privatzoo ausgerissene Beuteltier hielt in den vergangenen Tagen nicht nur den Tierpfleger Dietmar Flatz, sondern auch die Jägerschaft und Polizei auf Trab (die VN berichteten).

Nur war seit Montag bekannt, in welchem Schlupfwinkel sich das gesuchte Känguru ungefähr aufhalten musste. Dort, es war im Raum Bildstein, wurde es am Mittwochvormittag auch wieder eingefangen.

Einen Namen verliehen

Julia Schwärzler, Pressesprecherin von Doppelmayr, verriet den VN die Details: „Da war eine nette Frau in Bildstein, die das Känguru sichtete, es im Auge behielt und uns sofort informierte. Sie gab dem Ausreißer sogar einen Namen und taufte ihn auf ‚Rudi‘.“

„Rudi“ wurde sogleich von Tierpfleger Dietmar Flatz vor Ort aufgestöbert und auf eine besondere Art und Weise eingefangen. Schwärzler: „Dietmar näherte sich dem Känguru und betäubte es mit einem Schuss aus dem Blasrohr.“

Tierveterinärin hinzugezogen

Anschließend wurde eine Tierveterinärin bezüglich des Transports von „Rudi“ zur Beratung hinzugezogen.

Das Känguru wurde unter Betäubung gehalten und um 11 Uhr vormittags zurück in den Doppelmayr-Zoo gebracht, wo „Rudi“ seine Funktion sozusagen als „Hahn im Korb“ wieder innehat.

Denn die Pressesprecherin informierte, dass „Rudi“ von den insgesamt vier Kängurus im Privatzoo das einzige Männchen ist. Schwärzler möchte sich im Namen von Doppelmayr nicht nur bei der Frau aus Bildstein, sondern auch bei der Jägerschaft und der Polizei für ihren Einsatz bedanken. VN-GS

„Rudis“ letzte Augenblicke in Freiheit: Eine Frau aus Bildstein fotografierte das Känguru mit Blick auf das Rheintal.VN/Leserreporter
„Rudis“ letzte Augenblicke in Freiheit: Eine Frau aus Bildstein fotografierte das Känguru mit Blick auf das Rheintal.VN/Leserreporter