Dornbirner Reiterin schrieb Geschichte

Vorarlberg / 12.09.2022 • 17:03 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Stefanie Fetz und Sunrise holten in Salzburg den Bundesmeistertitel der Noriker.mima
Stefanie Fetz und Sunrise holten in Salzburg den Bundesmeistertitel der Noriker.mima

Stefanie Fetz holte Bundesmeistertitel der Noriker-Reiter ins Ländle.

Dornbirn Bei traumhaften spätsommerlichen Temperaturen fanden kürzlich die Bundesmeisterschaften der Noriker in der Klasse Dressur und Springen auf der Anlage der Union Reitergruppe Wals in Salzburg statt. Am Start auch die Dornbirner Reiterin Stefanie Fetz mit ihrem Pferd Sunrise. Die beiden konnten am Ende erstmals einen Titelgewinn fürs Ländle bejubeln.

Zittern bis zum Schluss

Dazu startete die 28-jährige Dornbirnerin im ersten Teilbewerb der Springer mit einer souveränen Nullrunde und Rang sechs in die Bundesmeisterschaften in Salzburg-Wals. Der Finalparcours war dann sehr technisch gebaut und forderte höchste Konzentration von Reiterin und Pferd. Stefanie Fetz schaffte es aber mit einer sicheren und flüssigen Doppelnull-Runde ins Ziel und so musste die Ländle-Reiterin warten, bis auch ihre weiteren Kontrahentinnen im Ziel waren. Nach der letzten Reiterin wurde dann allen klar, die langersehnte Medaille ist wahr geworden. „Ich weiß, dass Sunrise Null springen kann, wenn ich den Kopf dazu habe und dass wir Chance auf eine Medaille hatten, aber mit Gold habe ich nicht gerechnet“, erklärte Stefanie Fetz nach dem Finale unter Freudentränen.

Die Meisterehrung in Salzburg war für die Dornbirner Reiterin dann ein Wechselbad der Gefühle. Zuhause wurde Fetz in der Nacht von einem Empfangskomitee begrüßt und es wurde nochmals auf den Meistertitel angestoßen. „Ein großer Dank geht an meine Freunde und Familie die immer von zu Hause, mitfiebern und den Hof am Laufen halten, meiner Trainerin und Schwester Angelika, ohne die alle könnte ich nicht auf Turniere fahren“, resümierte eine überglückliche Stefanie Fetz.

Die Dornbirnerin fährt mehrmals im Jahr mit ihrer Schwester Angelika quer durch ganz Österreich, um an den verschiedenen Turnieren teilzunehmen. Allzu oft hören die beiden „Fetz-Girls“ Sätze wie, „Sogar bis hierhin seid ihr gefahren, ihr seid verrückt“ oder „Wie lange wart ihr diesmal unterwegs?“.

Wie ein Urlaub

„Wir sehen diesen Aufwand wie Urlaub. Man fährt einige Stunden, hat ein feines Wochenende mit den Pferden und kann Kontakte pflegen“, so Stefanie Fetz, die es chön findet, immer wieder viele Noriker-begeisterte Menschen kennenzulernen. MIMA