Baustelle Pipeline: Erleichterung für Pendler

Vorarlberg / 14.09.2022 • 16:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Baustelle Pipeline: Erleichterung für Pendler

Radfahrer und Pendler zwischen Lochau und Bregenz dürfen nun doch gratis Zug fahren.

Bregenz, Lochau Etwas verspätet dürfen Radfahrer und Pendler zwischen der Landeshauptstadt und Lochau zumindest etwas aufatmen.

Ab sofort kann die Bahnstrecke zwischen Bregenz-Hafen und Lochau-Hörbranz kostenfrei genutzt werden, verkündet die Stadt Bregenz. Auch die Mitnahme des Fahrrads ist auf diese Art möglich. Dies gilt jedoch nur für all jene, die an einer der beiden Haltestellen zusteigen. Wer beispielsweise von Dornbirn nach Lochau will, muss für die gesamte Strecke ein Ticket lösen. Wer hingegen von Lochau nach Dornbirn will, muss erst ab Bregenz-Hafen zahlen.

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Kritische Überholmanöver auf der Straße am Montag. VN/RHomberg

Damit gilt wieder dieselbe Regelung bezüglich dem Zugticket wie beim vorhergehenden Baulos, der Bauetappe II zwischen Mili und Eisdiele. Auch der zuständige Landesrat Daniel Zadra betonte Anfang der Woche, dass er sich die Lösung von der zweiten Bauetappe wieder wünschen würde. Offen ist derweil laut der Stadt noch, wie die Kosten für diese Lösung auf die Stadt und das Land Vorarlberg aufteilt werden. Hier laufen die entsprechenden Verhandlungen noch.

Auf der L190 sind in beiden Richtungen wieder Radstreifen, beziehungsweie in Richtung Lochau ab der Kreuzung mit der Landstraße ein Mehrzweckstreifen vorhanden. Außerdem gilt nun aufgrund der Fahrbahnverengung Tempo 30 auf dem betroffenen Abschnitt südlich der Kreuzung, nördlich ist Tempo 40 vorgeschrieben.

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Sowohl Zadra wie auch Bürgermeister Michael Ritsch sind sich bewusst, dass die derzeitige Lösung Beschwerlichkeiten für die Radfahrerinnen und Radfahrer bedeutet. “Während der Bauphase versuchen wir durch die Drosselung der Höchstgeschwindigkeit auf der Landesstraße und die Markierung von Rad- und Mehrzweckstreifen zwar nicht ideale, aber doch erträgliche Zustände für die vielen Radler:innen herzustellen, die täglich auf der Pipeline unterwegs sind“, erklären sie per Aussendung.