„Es war eine schöne, erfahrungsreiche Zeit“

Vorarlberg / 14.09.2022 • 16:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Doris Amann tritt nach 17 Jahren Gemeindepolitik ab. Mit dem morgigen Freitag, dem 16. September, ist es offiziell.Gemeinde
Doris Amann tritt nach 17 Jahren Gemeindepolitik ab. Mit dem morgigen Freitag, dem 16. September, ist es offiziell.Gemeinde

Satteinser Vizebürgermeisterin Doris Amann verabschiedet sich von ihren politischen Ämtern.

Satteins 17 Jahre war sie in der Satteinser Gemeindepolitik tätig, davon zwölf als Vizebürgermeisterin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit standen stets die Menschen und das gute Zusammenleben im Dorf. Aus privaten, familiären Gründen legt Doris „Putzi“ Amann mit
16. September nun aber ihre politischen Ämter nieder.

Einsatz für Kinder und Jugendliche

„Es ist keine Entscheidung gegen die Politik, sondern für die Familie“, erklärt die überaus aktive Politikerin, die mit Freude und Leidenschaft an der Entwicklung der Gemeinde beteiligt war. Besonders die Jugend lag ihr immer am Herzen. Bedeutende Projekte, die aus ihrer Initiative entstanden, sind etwa die Bildungspartnerschaft sowie die aktive Kinder- und Jugendbeteiligung. Unter ihrem Engagement wurden nicht nur Spielflächen, sondern auch die Öffnungs- und Betreuungszeiten in der Spielgruppe sowie im Kindergarten erweitert. Weitere Projekte, die Doris Amann initiiert und auch umgesetzt hat, sind das Sommerangebot GAUKI, das Buch „Sagenhafte Spazierwege Satteins“, das Gesundheitsprojekt Praevenire, „Grenzenlos Kochen“ sowie der monatliche Mittagshock für Seniorinnen und Senioren. Einige dieser Projekte wurden durch eine Auszeichnung bzw. Zertifizierung des Landes Vorarlberg besonders gewürdigt.

Menschen mit Herzblut

„Ich hatte dabei immer große Unterstützung von vielen ehrenamtlich tätigen Satteinserinnen und Satteinsern, ohne die eine Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. Dafür bin ich sehr dankbar“, erklärt Amann. „Es war eine schöne und erfahrungsreiche Zeit.“ Und was wünscht sie sich für die Zukunft ihrer Gemeinde? „Mutige Menschen, die mit viel Herzblut aktiv in der Gemeindepolitik tätig sind und nicht in der Parteipolitik hängen bleiben.“