“Komplexes Projekt braucht viel Zeit”

Vorarlberg / 22.09.2022 • 18:12 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Schwarzach Markus Mähr (48), Projektleiter des Jahrhundertprojekts Rhein-Erholung-Sicherheit (Rheis), begründete bei Vorarlberg LIVE, warum das Bauvorhaben mehr Zeit braucht als im Vorfeld prognostiziert: „Wenn ein Projekt so komplex ist wie Rhesi hat man es mit vielen Partnern zu tun. Und dann tauchen immer wieder Dinge auf, die Verzögerungen mit sich bringen.“

Überrascht wurde Mähr vom massiven Protest verschiedener Umweltgruppen. „Das Projekt bringt gerade in dieser Hinsicht sehr große Verbesserungen. Man sollte die Forderungen nicht überziehen und diese große Chance vorbeiziehen lassen.“

Mähr kündigt eine baldige Präsentation der Pläne an. „Ins Verfahren können wir jedoch erst gehen, wenn der Staatsvertrag ratifiziert wird“, erklärte der Experte. Die Kosten des Großvorhabens, das insgesamt von einer großen Bereitschaft zur Zusammenarbeit geprägt sei, beziffert Markus Mähr mit rund einer Milliarde Euro.