Feuerwehr mahnt zur Vorsicht bei alternativen Heizlösungen

Vorarlberg / 26.09.2022 • 22:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

FELDKIRCH „Die Angst vor einem kalten Winter und explodierenden Energiepreisen kann dazu führen, dass unsere Mitmenschen sich zu allerlei alternativen Heizlösungen hinreißen lassen, die sogar lebensgefährlich sein können“, warnt Feuerwehrpräsident Robert Mayer.

Gefahr Kohlenmonoxid

Gerade von Schwedenöfen und kleinen Holzöfen in geschlossenen Räumen geht eine tödliche Gefahr aus. „Wird schlecht gelüftet oder in einem Raum mit gut dichtenden Fenstern ein solcher Ofen aufgestellt, dann können diese Öfen zu einer gefährlichen Kohlenmonoxidquelle werden.“ Jeder Verbrennungsofen braucht Sauerstoff. Bei unausreichender Be- und Entlüftung entsteht Kohlenmonoxid, ein geruchloses, aber giftiges Gas. Selbiges gilt auch für Ethanolöfen und sogar Teelichtöfen. Sie kombinieren außerdem einen hohen Luftbedarf für die Verbrennung mit einer niedrigen Heizleistung. Auch schlecht gewartete Gasthermen können gefährlich werden.

Doch auch Heizalternativen ohne Verbrennung bergen Risiken. Elektroheizkörper können im Kontakt mit Stoffen oder Decken zu einer Brandquelle werden. Gar nichts im Wohnbereich verloren haben Grill, Gaskocher und Campingausrüstung. Zu groß ist die Gefahr durch giftige Gase.

Beratung als Lebensretter

Wer nun dennoch Alternativen zur bisherigen Heizung sucht, sollte die Beratung bei einem Fachunternehmen oder Rauchfangkehrermeister suchen. Diese sollten auch den korrekten Anschluss eines Ofens an einen Abgasfang vornehmen. Auch Rauchwarn- und Kohlenmonoxidmelder können Leben retten.

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