Große Herausforderungen für neuen AK-Chef Bernhard Heinzle

Vorarlberg / 30.09.2022 • 18:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Heinzle
Pascal Pletsch im Gespräch mit Bernhard Heinzle.VOL.AT

Bernhard Heinzle, seit 16 Jahren Geschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) wurde von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG.ÖAAB) zum Nachfolger von Hubert Hämmerle als AK-Präsident designiert.

Bei der Vollversammlung der Vorarlberger Arbeiterkammer (AK) am 3. November soll Heinzle in die neue Funktion gewählt werden. Die Arbeitnehmervertretung zählt hierzulande rund 167.000 Mitglieder und beschäftigt rund 147 Mitarbeiter:innen. Heinzle, Vater zweier Töchter, ist freilich kein Unbekannter: Er gilt als erfahrener Arbeitnehmervertreter, absolvierte die Sozialakademie und trat 2000 als Regionalsekretär in die GPA Vorarlberg ein. Für den bisherigen AK-Vizepräsident stellt der große Vertrauensvorschuss seiner Fraktion eine Verpflichtung dar, „mich mit großer Leidenschaft für die Arbeitnehmerschaft einzusetzen.”

„Handschlagqualität“

Heinzle gilt als „Sozialpartner mit Handschlagqualität“ und konnte sich als Verhandlungsführer bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten im Pflege— und Sozialbereich einen Namen machen. Sein erklärtes Ziel „ist der konsequente, weitere Ausbau der AK als führendes Dienstleistungsunternehmen für die Vorarlberger Arbeitnehmer“. Wichtig sei für ihn die gute Zusammenarbeit mit allen Fraktionen in der AK: „Für mich zählt in erster Linie der Einsatz der Kammerrätinnen und Kammerräte für unsere Arbeitnehmer und weniger, welcher politischen Gesinnung er oder sie angehört.”

Große Herausforderungen

Angesichts der großen Herausforderungen der nächsten Jahre ist für ihn eine interessenspolitische Arbeit notwendiger denn je: „Die stark gestiegenen Wohn— und Energiekosten, das immer stärkere Auseinanderdriften der Einkommen und Vermögen sowie die durch die Digitalisierung beschleunigte Transformation der Wirtschaft sind wichtige Zukunftsthemen.“

(VN/VOL.AT)

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