„Keine Wohlfühlliteratur“

Vorarlberg / 30.09.2022 • 14:29 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Autor André Pilz mit Katharina Leissing. yas/4
Autor André Pilz mit Katharina Leissing. yas/4

Krimiautor André Pilz stellte im Theater Kosmos sein neues Buch vor.

Über sich hat der in Lauterach geborene André Pilz einmal gesagt, dass er „keine Wohlfühlliteratur“ schreibe. In seinem neuen Thriller „Morden und lügen“ geht es um den Mord an der Studentin Angelika R., die vor ihrem Studentenwohnheim in einer österreichischen Universitätsstadt getötet wurde – mit einem Stich ins Herz. Der Täter wurde nie gefunden. Jahre später taucht ihre Mutter bei Jan Halder auf, einem Kommilitonen, in den Angelika verliebt war, und bezichtigt ihn, mehr zu wissen als er sagt. Jan, inzwischen ein mittelmäßiger Autor und notorischer Lügner, versucht das Verbrechen zu rekonstruieren. Als er die Bloggerin und Aktivistin Haddah trifft, die hinter den Mördern zweier südafrikanischer Studenten her ist, erkennen beide, dass sie einem Komplott auf der Spur sind.

Moderiert wurde die Lesung im Theater Kosmos in Bregenz von Katharina Leissing. Im Zuschauerraum saßen neben anderen auch Manfred Welte (Vorarlberg Museum), Petra Thurnher (Valazza), Rechtsanwalt Ulrich Bernhard, Monika Wagner, Florian Raidt, Susanne Aberer, Hubert Berkmann und Eike Grabher.

Der Autor André Pilz wurde 1972 in Lauterach geboren , lebt in Hohenweiler und arbeitet seit 2007 als freier Schriftsteller. Die Romane „Weine nicht, mein Schatz (2005) und „Man Down“ (2010) wurden dramatisiert und in Berlin und München uraufgeführt.

Zu seinen Werken zählen weiters Bataillon d’Amour (2007), Die Lieder, das Töten (2012), Der anatolische Panther (2016 und Krimibestenliste Februar 2017). yas

Thomas Feurstein (Landesbibliothek) und Conny Kaufmann (Glatz).
Thomas Feurstein (Landesbibliothek) und Conny Kaufmann (Glatz).
Literaturkennerinnen Tanja Radas und Christine Rauch.
Literaturkennerinnen Tanja Radas und Christine Rauch.
Brigitte Schabmann und Alexandra Zumtobel.
Brigitte Schabmann und Alexandra Zumtobel.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.