„Kumm hock her“ heißt es künftig in Viktorsberg

Vorarlberg / 30.09.2022 • 16:31 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Im Zuge des Leader-Projekts wurden Begegnungsplätze geschaffen.

Viktorsberg Begegnungsplätze für Alt und Jung, neu Zugezogene und langjährig Sesshafte zu schaffen, das ist das Ziel des Leader-Projeks „Kumm hock her“ in Viktorsberg. An fünf unterschiedlichen Plätzen im Dorf wurden dazu sechs neue Bänke aufgestellt, die von Schülern der HTL Rankweil geplant, konstruiert und umgesetzt wurden. Am kommenden Sonntag, 2. Oktober, werden die Bänke feierlich eingeweiht. Um 8.30 Uhr findet dazu eine Messfeier mit musikalischer Umrahmung der Singgemeinschaft Viktorsberg in der Pfarrkirche statt. Im Anschluss wird zur Segnung und zum gemütlichen Beisammensein im Kloster geladen.

Bänkle erzählen Geschichten

Die aus Viktorsberger Holz gefertigten Bänkle sind aber mehr als nur eine einfache Sitzgelegenheit. Denn jedem ist ein Thema, welches in Zusammenhang mit dem Standort steht, zugeordnet. In Form von Sagen und Geschichten aus Viktorsberg, welche durch die Lebenshilfe Vorarlberg auch künstlerisch verarbeitet wurden, werden damit fast vergessene Geschichten wieder in das Bewusstsein gerufen und bieten so die Möglichkeit, die Geschichte des Dorfes kennenzulernen.

Alle Bänke sind an Orten platziert, die über gut ausgebaute Straßen und Wege erreichbar sind. Damit soll auch die ältere Generation die Möglichkeit haben, diese Plätze zu erreichen. So sind etwa zwei dieser Bänkle beim Hotel Viktor zu finden. Diese erzählen jeweils von einer alten Sage. Genauso das Bänkle im Bölsweg. Am Ende des Bölsweges und am Beginn der „Unteren Breite“ gibt es eine weitere Bank zu entdecken, welche dem besonderen Panorama gewidmet ist. Ein Bänkle zu Ehren der Viktorsberger Bürgermeister ist vor dem Gemeindeamt platziert, während das Nachhaltigkeitsbänkle an einem sehr beliebten Aussichtspunkt in Viktorsberg errichtet wurde.

Die Bänke sind so konstruiert, dass der untere Teil in Beton ausgeführt wird, an dem eine Holzsitzfläche angebracht ist. Diese kann im Winter für die längere Erhaltung des Holzes aber abmontiert werden. Durch den Betonsockel bleibt die Sitzmöglichkeit aber dennoch das ganze Jahr erhalten.

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