Schmökerei im Sternensaal

Vorarlberg / 30.09.2022 • 15:01 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Yvonne Tschugmell und Petra Stemer waren für das bäuerliche Buffet verantwortlich.
Yvonne Tschugmell und Petra Stemer waren für das bäuerliche Buffet verantwortlich.

Verein bewusst montafon lud zur
Präsentationsveranstaltung bäuerlicher Produkte.

Schruns Es waren liebevoll dekorierte kleine Stände, ein schmackhaftes Buffet und zahlreiche gute Gespräche und Informationen, die es dieser Tage im Sternensaal in Schruns bei der „Schmökerei“ gab. Der Verein bewusst montafon präsentierte mit seinen zahlreichen Mitgliedern – diese sind allesamt aus bäuerlichen Betrieben –, was sie alles produzieren und fertigen. An zahlreichen Ständen gab es das Leitprodukt „Sura Kees“, aber auch andere Käsesorten oder eben Sura Kees in diversen Varianten wurden angeboten. Daneben galt es aber auch, Wurstwaren, Brote, diverse Liköre, Eingelegtes, handgefertigte Seifen oder Süßes wie etwa Marmeladen oder Kuchen zu begutachten und zu probieren.

Mit viel Liebe dekoriert

„Diese Veranstaltung ist dazu gedacht, unsere bäuerlichen Produkte der Gastronomie und Gastgebern zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen“, so der Obmann von bewusst montafonn Oswald Ganahl. Aber auch der Austausch untereinander sei von Bedeutung, denn allzu oft treffen sich die Mitglieder nicht. Aus diesem Grund wurde die gesamte Schmökerei auch in Zusammenarbeit mit Montafon Tourismus durchgeführt. Und die Bauern präsentierten ihre Produkte gekonnt und mit viel Liebe dekoriert im Sternensaal. Auch zahlreiche Kostproben wurden gereicht und viel Informationsmaterial – sei es mündlich oder in Form von Flyern – ausgetauscht.

Wertschätzung der Produkte

„Was mich freut, ist die Tatsache, dass die Besucher so gemischt sind. Von der Gastronomie über Privatleute bis hin zu Schulklassen konnten wir an diesem Nachmittag bereits begrüßen“, bringt es Ganahl auf den Punkt. Gerade bei jungen Leuten sei das Bewusstsein, woher Lebensmittel kommen, enorm gestiegen in den letzten Jahren. „Das ist eine Wertschätzung unserer Produkte und letztlich auch unserer Arbeit“, weiß der Obmann, der selbst eine Landwirtschaft betreibt. Und es soll nicht nur bei dem einen Austausch bleiben, Folgeveranstaltungen dazu sind bereits ins Auge gefasst. Und wer vom Herumgehen, Probieren und Informieren genug hatte, den ­luden köstlichste Brötchen und kleine Kuchen zum Verweilen im Foyer ein. str

Ortsbäuerin Nadine Saler (Mitte) ist für ihre Brote weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.STR
Ortsbäuerin Nadine Saler (Mitte) ist für ihre Brote weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.STR
Der Gauensteiner Hof bot Wurstwaren an.
Der Gauensteiner Hof bot Wurstwaren an.
Auch handgemachte Seifen gab es.
Auch handgemachte Seifen gab es.

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