VN-Wanderserie: Über die Kaltenberghütte auf die Maroiköpfe

Vorarlberg / 02.10.2022 • 13:00 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
An den Maroiseen. <span class="copyright">Oliver Ihring</span>
An den Maroiseen. Oliver Ihring

Von St. Christoph am Arlberg wandern wir zunächst oberhalb des Arlbergtunnels zur Kaltenberghütte, dann steigen wir auf die Maroiköpfe und gehen an den Maroiseen vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt.

St. Christoph Ich gebe zu, diese Wanderung habe ich bereits letztes Jahr Ende Oktober gemacht, finde die Tour aber wunderschön, weshalb ich sie euch nicht vorenthalten will. Vorweg: Es ist eine herbstliche, einsame Rundtour mit Gipfelglück inklusive.

Landschaftlich gibt dieser Wanderweg immer 100 Prozent. Rechts ist der Albonasee. <span class="copyright">VN/JUN</span>
Landschaftlich gibt dieser Wanderweg immer 100 Prozent. Rechts ist der Albonasee. VN/JUN
Nur die Strommasten stören die idyllische Berglandschaft.
Nur die Strommasten stören die idyllische Berglandschaft.
An Heidelbeersträuchern vorbei geht es relativ eben weiter.
An Heidelbeersträuchern vorbei geht es relativ eben weiter.
Kleinere Bäche gibt es ebenfalls.
Kleinere Bäche gibt es ebenfalls.

Es geht in die Arlbergregion, genauer gesagt nach St. Christoph am Arlberg, wo wir unser Auto auf dem Wanderparkplatz am Ortseingang abstellen. Kurz vor dem Gasthof Valluga biegt rechts der Berggeistweg ab. Auf diesem Pfad wandern wir in gemächlicher Steigung zu den Albonaseen. Es ist ruhig, doch die Ruhe trügt, verläuft doch direkt unter uns der Arlbergtunnel. Von diesem kriegen wir aber zum Glück nichts mit. Die Landschaft hier oben ist sehr idyllisch, einzig und allein die Strommasten stören das kitschige Fotomotiv.

Schöne Ausblicke hat man auf diesem Weg reichlich.
Schöne Ausblicke hat man auf diesem Weg reichlich.
Die Wege sind zumeist recht einfach.
Die Wege sind zumeist recht einfach.
Bei der Kaltenberghütte.
Bei der Kaltenberghütte.
Das Hüttenkreuz.
Das Hüttenkreuz.
Mit Blick ins Klostertal.
Mit Blick ins Klostertal.

Entlang des Arlbergtunnels unter uns wandern wir weiter auf dem Paul-Bantlin-Weg, der auf Höhe der Albonabahn 2 in einen Güterweg mündet. Ein merkwürdiges, mächtiges Bauwerk steht hier wie ein Fremdkörper in dieser schönen Berglandschaft. Nach einer Zeit auf dem Güterweg zweigt links ein Pfad ab, der hoch zur Kaltenberghütte führt – die erste größere Steigung auf dieser Tour. Hier machen wir am Hüttenkreuz eine erste Rast. Bereits auf dem Weg hierhin hat man eine fantastische Aussicht auf das Lechquellengebirge. Am Kreuz bei der Hütte reicht der Blick ins gesamte Klostertal hinein.

Der weitere Aufstieg zu den Maroiköpfen.
Der weitere Aufstieg zu den Maroiköpfen.
An den Nordhängen lag schon Schnee.
An den Nordhängen lag schon Schnee.
Da lag schon mehr Schnee.
Da lag schon mehr Schnee.
Am Gipfelkreuz.
Am Gipfelkreuz.
Den Gipfel hatten wir für uns alleine gehabt.
Den Gipfel hatten wir für uns alleine gehabt.

Das eigentliche Ziel ist mit der Hütte jedoch noch nicht erreicht, deshalb steuern wir als Nächstes die Maroiköpfe an. Zunächst geht es auf den Westlichen Maroikopf, von dort weiter auf den Östlichen Maroikopf. Am Letzteren machen wir eine ausgiebige Pause und sonnen uns in der Herbstsonne mit Blick auf die umliegenden Berge des Arlbergs.

Aussicht vom Gipfel.
Aussicht vom Gipfel.
Ein bisschen die Herbstsonne genießen.
Ein bisschen die Herbstsonne genießen.
Vom Gipfel muss man den Nordhang runter. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass dort Schnee liegt.
Vom Gipfel muss man den Nordhang runter. Hier ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass dort Schnee liegt.

Hier geht es zur Route: https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/maroikoepfe-rundweg/253318945/

echts unterhalb des Knödelkopfes geht es weiter.
echts unterhalb des Knödelkopfes geht es weiter.
Der Maroisee von weiter oben.
Der Maroisee von weiter oben.

Auf der Nordseite geht es das erste Stück steiler hinunter, bevor es auf der Hochebene des Albona-Skigebiets gemütlicher zugeht. Wir kommen nach der Albonagratstube und der Bergstation der Albonabahn 2 an den malerischen Maroiseen vorbei, die am Fuße des Knödelkopfs liegen. Bei der Abzweigung zum Wirth nehmen wir den Abstieg und gelangen so zurück zu den Albonaseen. Hier steigen wir nach St. Christoph wieder ab. VN-JUN

In Anbetracht der kürzer werdenden Tage sollte man immer die Zeit im Auge behalten.
In Anbetracht der kürzer werdenden Tage sollte man immer die Zeit im Auge behalten.

Maroiköpfe Rundweg

Gehzeit 6 bis 7 Stunden

Kilometer 17

Höhenmeter 1000

Schwierigkeit mittel

Anmerkung Die Bilder geben nicht die aktuellen Verhältnisse wieder. Den Wirth kann man als Gipfel noch mitnehmen.

Der Berg in der Mitte müsste der Patteriol sein .
Der Berg in der Mitte müsste der Patteriol sein .
Da der Weg technisch nicht schwer ist, hat man immer wieder Gelegenheit, die Aussicht zu genießen.
Da der Weg technisch nicht schwer ist, hat man immer wieder Gelegenheit, die Aussicht zu genießen.

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