Privater Schutz vor Hochwasserschäden im Fokus

Vorarlberg / 06.10.2022 • 16:14 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ganze Grundstücke wurden beim letzten Starkregen überflutet und die Wassermassen drangen in Häuser und Wohnungen ein. hapf/2
Ganze Grundstücke wurden beim letzten Starkregen überflutet und die Wassermassen drangen in Häuser und Wohnungen ein. hapf/2

Experten informieren im Vereinshaus Wolfurt über Präventionsmaßnahmen.

Wolfurt Am 19. August waren Wolfurt und weite Teile des Rheintals von einem Starkregenereignis betroffen. Bäche und Flüsse traten über die Ufer, Kanal- und Entwässerungssysteme waren überlastet, und viele Grundstücke, Häuser und Keller wurden überflutet. Was jeder Einzelne tun kann, um größeren Schäden vorzubeugen, das erfährt man bei einem Informationsabend im Vereinshaus in Wolfurt.

Unvorhersehbare Wassermassen

In unvorhersehbarer Weise stürzten vor wenigen Wochen die Wassermassen vom Himmel. In Bregenz kamen über 200 l/m2 herunter. Eine Menge, die seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie gemessen wurde. Verrohrungen wurden durch Holz und Geschiebe verlegt, es kam zu Hangrutschungen, und neben Gebäuden wurden Unterführungen geflutet. Auch in Wolfurt wurden viele schwer getroffen, es gab große Schäden an Häusern und Wohnungen. Die Feuerwehr stand pausenlos im Einsatz und war bemüht, Keller auszupumpen. Viele Bürgerinnen und Bürger waren im Hilfseinsatz und bemüht, Schäden gering zu halten. In der Informationsveranstaltung der Gemeinde wird über die Fakten des Hochwassers informiert, über den Katastropheneinsatz, die Schäden, über künftige Schutzmaßnahmen sowie über die Möglichkeiten des privaten Gebäudeschutzes. Denn oft helfen einfache Vorkehrungen, um Schäden zu minimieren.

Fachleute geben Auskunft

Die Feuerwehr Wolfurt, Fachleute des Feuerwehrverbandes, der Versicherung, des Hochbaus, der Wildbachverbauung und der Wasserwirtschaft informieren und stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Im Speziellen geht es um Fakten zu Niederschlag und Abfluss, um Gefahrenzonen und Schutzmaßnahmen und um die Risikovorsorge. Breiten Raum einnehmen werden auch die Eigenvorsorge und die Frage, was jede und jeder Einzelne tun kann. Im Anschluss bittet die Gemeinde zu einem Umtrunk. HAPF

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