Sonne wird die Kilbi veredeln. Und da wär’ auch noch …

Vorarlberg / 08.10.2022 • 17:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Lana, Eslem, Marah und Kyra (v.l.) können es kaum erwarten, bis die Kilbi startet. Von den Vorbereitungen darauf haben sie sich persönlich überzeugt.<span class="copyright"> VN/Steurer</span>
Lana, Eslem, Marah und Kyra (v.l.) können es kaum erwarten, bis die Kilbi startet. Von den Vorbereitungen darauf haben sie sich persönlich überzeugt. VN/Steurer

Die Vorfreude ist groß. Nach zwei Jahren Pause lädt das größte Volksfest im Land am Sonntag wieder ein.

Lustenau Die Corona-Zahlen stiegen im Herbst 2020 genauso wie sie das 2021 taten. Und auch heuer ist es nicht anders. Aber weil das Virus seinen ganz großen Schrecken verloren hat, steht dem Comeback der Lustenauer Kilbi ohne irgendwelche Einschränkungen nichts im Wege. “Von der Zahl der Aussteller her erreichen wir praktisch wieder das Niveau von 2019”, freut sich Kilbi-Organisator Gebhard Hämmerle von der Gemeinde Lustenau. Das heißt: 150 Stände werden die zahlreichen Besucher mit allerlei Begehrenswertem und Kulinarischem versorgen, dazu gibt es noch Unterhaltung, Karusselle und andere Vergnügungshotspots für Kinder und Erwachsene.

Viele Lustenauer Aussteller

Um 10.15 Uhr soll mit dem Weinfassanstich durch Bürgermeister Kurt Fischer die Kilbi eröffnet werden. Den Zapfhahn, die berühmte “Pimpo”, erhält der Gemeindechef von Teilnehmern einer Fahrradparade. Erstmals anwesend ist die benachbarte Ortsgemeinde Au mit einem Weinstand.

“Was es heuer zur Eröffnung nicht mehr gibt, sind die traditionellen Falschirmspringer”, informiert Gebhard Hämmerle. Die Vorbereitungen auf das Fest haben laut Auskunft des Cheforganisators hervorragend geklappt. “Was mich besonders freut, ist, dass wir vor allem viele Lustenauer Aussteller haben”, bemerkt Hämmerle.

Nur Samstag ist nass

Was alle Besucher freuen dürfte, ist das Wetter. Von den zwei Wochentagen hat sich Petrus nämlich den Samstag für das nasse Wetter ausgesucht. “Am Samstag ist immer wieder mit Schauern zu rechnen”, kündigt Wetterfrosch Günter Scheibenreif von der ZAMG-Filiale in Bregenz an. “Der Sonntag”, fährt Scheibenreif fort, “wird jedoch ab Mittag heiter und mild. Davor gibt es noch ein paar Restwolken und Hochnebel.” Einem ungetrübten Kilbi-Vergnügen steht nichts im Weg.

Mild und mehrheitlich heiter geht es auch in der kommenden Woche weiter.

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