Polizei enttarnt zwei illegale Passagiere

Vorarlberg / 11.10.2022 • 22:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Busreisenden wurden am Grenzübergang Hörbranz kontrolliert. Polizei
Die Busreisenden wurden am Grenzübergang Hörbranz kontrolliert. Polizei

An der Hörbranzer Grenze war für sie Endstation.

Lindau Einer Streife der Lindauer Polizei sind am Grenzübergang Hörbranz zwei Busreisende ins Netz gegangen, die unerlaubt nach Deutschland einreisen wollten. Außerdem entlarvten die Beamten einen gefälschten Führerschein und einen falschen Gambier, teilt die Polizei mit.

Der Fernreisebus war am Donnerstag von Rom nach Frankfurt unterwegs. Bei der Einreisekontrolle wies sich einer der Passagiere mit einem gambischen Pass aus. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass es sich bei dem Mann nicht um den tatsächlichen Passinhaber handelte. Der Abgleich der Fingerabdrücke förderte neben den richtigen Personalien auch eine Aufenthaltsermittlung wegen eines Verstoßes gegen das Asylgesetz zu Tage, schildert die Polizei. Demnach handelt es sich bei dem Migranten um einen 20-Jährigen aus Sierra-Leone, der bereits in mehreren Ländern als Asylbewerber bekannt ist. Er wurde in die Abschiebehaftanstalt eingeliefert. Im selben Bus befand sich ein Syrer mit bulgarischen Flüchtlingsdokumenten. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten einen gefälschten syrischen Führerschein. Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung für die Rückführungskosten (250 Euro) wurde der 25-Jährige zum Flughafen Memmingen gebracht, wo am Nachmittag ein Flugzeug nach Sofia startete.

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