„Die Kinder haben Vorrang“

Vorarlberg / 12.10.2022 • 17:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bürgermeister Jürgen Bachmann (vorne 3.v.r.) inmitten seiner neuen Schützlinge. Der eingeschränkte Betrieb dauert vorläufig bis zu den Herbstferien. VN/TK
Bürgermeister Jürgen Bachmann (vorne 3.v.r.) inmitten seiner neuen Schützlinge. Der eingeschränkte Betrieb dauert vorläufig bis zu den Herbstferien. VN/TK

Bürgermeister von Zwischenwasser springt als Kinder­betreuer ein.

Zwischenwasser Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen, so lässt sich die Situation in Zwischenwasser derzeit wohl am besten zusamenfassen. Seit zwölf Jahren erfreut sich das Angebot der Ganztagesbetreuung für Schüler von sechs bis 14 Jahren in der Gemeinde großer Beliebtheit. Wie vielerorts steigt der Bedarf stetig, und so werden aktuell fast vierzig Kinder nach dem Unterrichtsende außerschulisch betreut. Was fehlt, ist aber das dafür benötigte Personal, der Betrieb ist im Moment daher nur mit Einschränkungen möglich. Doch es konnte eine Übergangslösung gefunden werden. In den nächsten zwei Wochen hilft Bürgermeister Jürgen Bachmann an jeweils zwei bis drei Tagen pro Woche tatkräftig aus, um das Angebot aufrechterhalten zu können. „Ich mache das natürlich gerne, die Kinder haben Vorrang. Meine normalen Verwaltungsarbeiten rücken zurzeit eben in den Hintergrund“, so der Gemeindechef und nun Kinderbetreuer.

Lösung hoffentlich bis Herbstferien

Vorläufig wird der eingeschränkte Betrieb der Ganztagsbetreuung in Muntlix bis zu den Herbstferien dauern. „Es wird aber hoffentlich bald eine Lösung geben“, erklärt Bachmann. Inzwischen haben sich einzelne Personen zur Mitarbeit in der Ganztagsbetreuung gemeldet. Parallel zur Personalsuche arbeitet die Gemeinde auch an der Verbesserung der Betreuungsräumlichkeiten. So wird ab November eine Schülergruppe bereits in die neuen Räumlichkeiten des Jugendhauses einziehen können. Durch diese erhoffen sich alle Beteiligten eine Verbesserung im Betreuungsalltag. VN-TK

„Meine normalen Verwaltungsaufgaben rücken zurzeit eben in den Hintergrund.“

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