Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Vorarlberg / 12.10.2022 • 22:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Nicht nur Kinder sollten mit Reflektoren auf den Weg geschickt werden.
Nicht nur Kinder sollten mit Reflektoren auf den Weg geschickt werden.

Unfallrisiko steigt bei Dunkelheit um das Dreifache.

Dornbirn Der Herbst ist da. Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Wer früh aus dem Haus muss, startet oft im Dunkeln, und wer spät heimkommt, tut dies in der Abenddämmerung. Speziell für Fußgänger und Radfahrer heißt es jetzt sich sichtbar zu machen. Denn das Risiko, bei Dunkelheit in einen Unfall verwickelt zu werden, ist um ein Dreifaches höher als bei Tag, wie es in einer Aussendung von Sicheres Vorarlberg heißt. Reflektierende Materialien helfen dabei, sich sichtbar zu machen. „Nicht nur Kinder sollten entsprechend gerüstet auf den Weg geschickt werden, auch Erwachsene sind am besten sichtbar, wenn sie an beiden Beinen Reflektoren tragen“, teilt Mario Amann, Geschäftsführer von Sicheres Vorarlberg, mit. Leider komme es viel zu oft zu tragischen Unfällen mit Fußgängern, die in der Dunkelheit übersehen werden. Eine dunkel gekleidete Person ist erst ab 30 Metern zu erkennen. Ist jemand mit Reflektoren ausgestattet, wird die Person bereits ab einer Entfernung von 150 Metern sichtbar. Auch Zweiradfahrer sollten unbedingt darauf achten, dass die Lichtquellen funktionieren. Bei der Aktion „Sehen und gesehen werden“ von Sicheres Vorarlberg wird Schülern vor Augen geführt, welche Gefahren die Dunkelheit birgt und wie durch Sichtbarkeit Gefahr reduziert werden kann. Die Veranstaltung ist auf Anfrage auch für Organisationen oder Vereine verfügbar.

Infos dazu gibt es unter info@sicheresvorarlberg.at oder auf sicheresvorarlberg.at

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