Bazora bekommt wieder eine Einkehrmöglichkeit

Vorarlberg / 13.10.2022 • 16:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Jägerstüble, das auf Bazora einst zum Verweilen einlud, ist bereits seit mehreren Jahren geschlossen.
Das Jägerstüble, das auf Bazora einst zum Verweilen einlud, ist bereits seit mehreren Jahren geschlossen.

Erfolgreiche Gründungsveranstaltung: Betrieb soll bis Ende 2023 entstehen.

Frastanz Der Wunsch, für die Bazora wieder eine Einkehrmöglichkeit zu erschaffen, geht in Erfüllung: Am Samstag fand die offizielle Gründungsveranstaltung der Bazorastüble GmbH im Gasthof Kreuz statt und die Umsetzung ist damit fix. 42 Gesellschafter bringen ein Gesamtkapital von 690.000 Euro ins neue Bazorastüble ein. Bei 46 Anteilen à 15.000 Euro haben einzelne Gesellschafter mehr als einen Anteil. Das im März gesteckte Ziel von 40 Gesellschaftern, die VN Heimat berichtete, wurde erfreulicherweise übererfüllt.

<p class="caption">So soll das Gasthaus mit dem Namen Bazorastüble aussehen.<span class="copyright">Atelier Raggl Bauplanungs GmbH </span></p>

So soll das Gasthaus mit dem Namen Bazorastüble aussehen.Atelier Raggl Bauplanungs GmbH

35 Gesellschafter waren auf der Gründungsveranstaltung persönlich anwesend, sieben ließen sich mittels Vollmacht vertreten. Im Beisein von Rechtsanwalt Dr. Ettefagh und Notar Dr. Forster wurde eine Gesellschaft zum Bau des Bazorastübles gegründet. Als Geschäftsführer wurden von den Gesellschaftern Yvonne Schwarz, Wolfgang Frick, Bernhard Henninger, Arno Müller und Dominik Tschol bestellt. In den Aufsichtsrat wurden Günter Ludescher, Manfred Schmid und Martin Sonderegger gewählt.

Wunsch nach Einkehrmöglichkeit

Mit dem Bazorastüble geht der Wunsch nach einer gastronomischen Einkehrmöglichkeit an dem im Winter wie im Sommer beliebten Ausflugsziel auf rund 1000 Metern in Erfüllung. Da das Jägerstüble bereits seit mehreren Jahren geschlossen ist und heuer auch der Alpengasthof Brunella Stüble schloss, fehlt es sowohl auf Bazora als auch in Gurtis an Einkehrmöglichkeiten. Daher haben Wolfgang Frick, Bernhard Henninger und Dominik Tschol die Initiative ergriffen, unter dem Stichwort Bazorastüble am Standort des früheren Jägerstübles einen neuen Kiosk mit Wohnung zu errichten.

Einzelheiten sind schon bekannt: So soll das Grundstück mit 520 Quadratmetern gemeinsam gekauft und dort ein kleines Gasthaus errichtet werden. Darin sollen 40 Sitzplätze sowie weitere 70 Sitzplätze auf der Terrasse entstehen. Im Obergeschoss des Gasthauses entsteht eine Wohnung für den zukünftigen Gastronomen. Nun weill man keine Zeit mehr verlieren und das Projekt zügig realisiert. Als nächstes stehen der Grundstückskauf, die Feinplanung und die Suche nach einem geeigneten Mieter an. Läuft alles nach Plan, soll das Bazora Stüble schon 2023 stehen. HE

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