Mann lieferte sich in Vorarlberg kilometerlange Verfolgungsjagd mit Polizei

Vorarlberg / 16.10.2022 • 14:28 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mann lieferte sich in Vorarlberg kilometerlange Verfolgungsjagd mit Polizei
Die Polizei nahm den Mann in Fußach fest. Symbolbild, APA/BARBARA GINDL

Führerscheinloser 29-Jähriger fuhr mit nicht zugelassenem Auto und gestohlenen Kennzeichen vor Polizei davon. Verursachte Sachschadenunfall und landete im Graben.

Bregenz Ein 29 Jahre alter Mann ohne Führerschein hat sich am Samstagabend zwischen Lustenau, Dornbirn und Fußach mit seinem nicht zugelassenen Auto, an dem gestohlene Kennzeichen montiert waren, eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Schließlich touchierte er ein quergestelltes Polizeiauto und landete im Graben. Er versuchte noch zu Fuß zu flüchten, was aber missglückte. Alkohol- und Drogentest waren laut Polizei negativ. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei hatte am Samstagmorgen nach einem Hinweis an dem in Lochau bei Bregenz abgestellten nicht zugelassenen Fahrzeug zwei gestohlene Kennzeichentafeln sichergestellt. Gegen 18.00 Uhr fiel dann derselben Streife das Auto auf, als es vom 29-jährigen Besitzer mit einem gestohlenen Anhängerkennzeichen vorne und einem unleserlichen Kartonschild hinten in Richtung Autobahn gelenkt wurde. Die Zivilstreife folgte ihm bis ins Lustenauer Ried, wo sie ihn mit eingeschaltetem Blaulicht und rotem Anhaltestab von hinten anzuhalten versuchte. Darauf beschleunigte der Mann und fuhr mit bis zu 90 km/h auf Riedstraßen nach Dornbirn und von dort wieder auf Riedstraßen zurück nach Lustenau bis zum Abfallzentrum Königswiesen im Gemeindegebiet von Fußach – die Polizei mit Blaulicht und Folgetonhorn hinterher. In Fußach touchierte der 29-Jährige dann ein mit zwei Beamten besetztes leicht quergestelltes Polizeiauto, wodurch sein Fahrzeug in den Graben stürzte.

Der 29-Jährige wurde beim Versuch, zu Fuß zu flüchten, festgenommen. Er wurde wegen Verdachts des Widerstandes gegen die Staatsgewalt und der versuchten schweren Körperverletzung in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Verletzt wurde niemand.

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