Ein Blick hinter die ­Kulissen der Geschichte

Vorarlberg / 18.10.2022 • 21:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Historie Dittlbachers neues Buch ist ein Streifzug durch die Geschichte.

Historie Dittlbachers neues Buch ist ein Streifzug durch die Geschichte.

Historiker und ORF-Chefreporter Fritz Dittlbacher stellte sein neues Buch vor.

schwarzach „Warum in Wien das Römische Reich unterging und Vorarlberg nicht hinterm Arlberg liegt“, so lautet das neue Buch des Journalisten, Historikers und „Zeit im Bild“-Chefreporters Fritz Dittlbacher. Bei so einem Titel liegt auf der Hand, dass Vorarlberg-LIVE-Moderator Pascal Pletsch bei seinem Gast nachfragte, was es mit Vorarlberg im Titel auf sich hat. „Die Benennung Vorarlberg kommt aus der Zeit der Habsburger. Und diese waren urspünglich Schweizer. Die mehreren Grafschaften, die 1721 erstmals unter Vorarlberg erwähnt wurden, lagen aus der Sicht der Habsburger eben vor dem Arlberg“, erklärte Fritz Dittlbacher. In seinem Buch liefert der Historiker Erklärungen, wie Gesellschaften funktionieren können. Er blickt in Geschichten hinter die Geschichte. „Es geht um Sozialgeschichte, nicht um große Geschichten. So kann man Menschen erklären, wie Sachen zusammenhängen und ihnen auch die Gegenwart verständlicher machen.“ Als Beispiel brachte Dittlbacher den historischen Essay von Putin, der den Ukrainern die Existenzberechtigung abspricht. „Wenn man weiß, dass dieses Geschichtsbild aus dem 19. Jahrhundert und der Zarenzeit stammt, dann versteht man auch das 21. Jahrhundert“, so der Journalist. Auch mit seiner wöchentlichen Fernsehsendung „Studio 2“ will er mit dem Blick auf die Geschichte, verknüpft mit einem aktuellen Aspekt, Antworten geben.

So kann man Menschen erklären, wie Sachen zusammenhängen und ihnen auch die Gegenwart verständlicher machen.

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