Ein Dorf braucht einen neuen Chef

Vorarlberg / 21.10.2022 • 23:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Drei Kandidaten, eine Kandidaten: Höchst sucht Gemeindeoberhaupt.

Höchst Wer wird‘s? Nach dem Rücktritt von Herbert Sparr als Bürgermeister sucht die Gemeinde Höchst einen neuen Bürgermeister bzw. eine neue Bürgermeisterin. Weil Sparr vor Hälfte der Legislaturperiode sein Amt niederlegte, werden die BürgerInnen von Höchst am 13. November zur Wahlurne gebeten, um einen Nachfolger des 63-Jährigen zu ermitteln. Zur Auswahl stehen vier KandidatInnen: Heidi Schuster-Burda (55) von der ÖVP, Stefan Übelhör (42) von Höchste Zeit, Grüne, Robert Blum (33) von der FPÖ sowie Neos-Mann Jan Fausek (24).

Alle wollen es werden

Im Mittelpunkt der Wahlauseinandersetzung steht ein Streit um die Kinderbetreuung. Heidi Schuster-Burda wird von den anderen Kandidaten vorgeworfen, ein Chaos verursacht zu haben. Sie habe nicht transparent agiert und eigenmächtig umstrittene Entscheidungen gefällt, lautet der Hauptvorwurf. Schuster-Burda wehrt sich und verweist auf die zahlreichen Herausforderungen, die auf die Gemeinde warten. Sie sei seit 22 Jahren in der Gemeindepolitik. Viele Entscheidungen seien in dieser Zeit einstimmig gefallen, betont die Vizebürgermeisterin, die interimsmäßig bis zur Wahl seit Anfang Oktober von Sparr das Amt übernommen  hat.

Von ihren antretenden Mitbewerbern erheben alle Anspruch auf das Amt des Bürgermeisters.

Die VN bieten am Freitag, dem 4. November, die Plattform für eine Diskussion der Wahlwerber. Im Rahmen eines VN-Stammtisches sollen unter Beteiligung des Publikums Themen präsentiert und diskutiert werden. VN-HK

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