„Der Mensch ist die beste Heizung“

Vorarlberg / 30.10.2022 • 18:37 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wie die Vorarlberger Club- und Diskobetreiber mit der Energiekrise umgehen.

Schwarzach Erst Corona, dann die Energiekrise. Auch die Vorarlberger Diskotheken und Nachtclubs haben mit den enormen Preissteigerungen auf dem Energiemarkt zu kämpfen. „Bei uns sind die Energiekosten um rund 50 Prozent gestiegen“, informiert Hannes Hagen, Geschäftsführer des Conrad Sohm in Dornbirn. Schon im Zuge der Renovierungsarbeiten vor zwei Jahren habe man sich das Thema Energiesparen auf die Fahnen geheftet. „Wir haben auf Digitalisierung gesetzt und die Beleuchtung der Bühne auf LED umgestellt.“ Ähnlich die Situation im Lustenauer Nachtclub Sender, wo man zudem stromsparende Parkplatzbeleuchtung installiert hat.

In der Diskothek Vabrik in Röthis überlegt man im Hinblick auf die Wintersaison sogar eingeschränkte Öffnungszeiten. „Vielleicht werden wir nur noch einen statt zwei Tage in der Woche öffnen können“, sagt Betreiber Thomas Krobath. Aktuell müsse noch nicht geheizt werden. „Das ist der große Vorteil einer Diskothek, die Leute produzieren selbst Wärme.“ Auch für Hannes Hagen ein wesentlicher Punkt: „Wenn viele Gäste kommen, sparen wir auch viel Energie. Der Mensch ist nämlich die beste Heizung“. VN-TAS

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