Sparen liegt in Vorarlberg weiterhin im Trend

Vorarlberg / 30.10.2022 • 17:47 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Elina und Ben aus Dornbirn haben fleißig gespart und werden heute am Weltspartag ihre Sparschweine leeren. vn/Steurer
Elina und Ben aus Dornbirn haben fleißig gespart und werden heute am Weltspartag ihre Sparschweine leeren. vn/Steurer

Heute am Weltspartag werden wieder die Kässele geleert.

Dornbirn Es ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits hat die Bedeutung des Sparens in Vorarlberg 2022 einen neuen Höchstwert erreicht. 86 Prozent geben laut aktueller Sparstudie der Vorarlberger Sparkassen an, dass Sparen für sie „wichtig“ oder „ziemlich wichtig“ ist. Das sind deutlich mehr als im Österreich-Schnitt (77 Prozent). Andererseits geht jedoch der durchschnittliche Sparbetrag auf 321 Euro pro Monat zurück. Vor einem Jahr waren es noch 344 Euro.

Geringere Quote

Dabei spielte aber Corona eine große Rolle. „Aus Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie nahm bis zum ersten Quartal 2021 der gesparte Anteil des Nettoeinkommens auf einen Rekordwert von 15,2 Prozent zu, um dann aber wieder auf Vor-Corona-Niveau zurückzugehen“, sagt Martin Jäger, Sprecher der Vorarlberger Sparkassen. Er rechnet aber damit, dass sich aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten der Rückgang der Sparquote noch weiter fortsetzen wird. „Auch in den Vorarlberger Sparkassen registrieren wir ein leicht rückläufiges Spareinlagenwachstum“, so Jäger.

Geschenke fürs Sparen

Nichtsdestotrotz wird heute der Weltspartag begangen. 1924 ins Leben gerufen, um den Spargedanken zu fördern, ist er für viele Kinder nach wie vor ein Pflichttermin. So werden an dem Tag bei den Banken die Kässele geleert. Dafür gibt es im Gegenzug kleine Geschenke.

„Man möchte wieder mehr Geld zur Seite legen und Sparpotenziale heben.“

Sparen liegt in Vorarlberg  weiterhin im Trend

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