Ungewöhnliche Bergrettungseinsätze bei Bregenz

Vorarlberg / 30.10.2022 • 14:45 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

kennelbach Gleich zweimal mussten Bergretter und andere Einsatzkräfte am Samstagnachmittag im Bereich des sogenannten Känzeles in Kennelbach bei Bregenz ausrücken. Der Grund war in beiden Fällen ungewöhnlich.

Eine laut Polizei gut ausgerüstete 39-jährige Wienerin hatte mit ihrem Begleiter eine Klettertour am Klettersteig Känzele begonnen und während sie sich an einem Fixseil hochziehen wollte, die linke Schulter ausgerenkt. Wegen überhängenden Bäumen in diesem Bereich war eine Bergung der Frau mit dem Hubschrauber nicht möglich. Sie musste von der Bergrettung von oben herab auf ein freies Felsband abgeseilt werden. Erst von da aus war die Bergung mit dem 70-Meter-Tau und der Flug ins nahe Landeskrankenhaus Bregenz möglich.

Die Crew des Polizeihubschraubers “Libelle” stand ein weiteres Mal in diesem Bereich im Einsatz. Auslöser war eine heimische Familie, die mit ihren Hunden auf dem Känzeleweg wanderte. Einer der Hunde sei unvermittelt vom Weg abgekommen und konnte nicht mehr selbstständig zur Familie zurückkehren. Beim Versuch, den Hund zu bergen, kam einer der Söhne selbst zu Sturz und rutschte 80 Meter weit einen steilen Abhang hinab. Der Leichtverletzte wurde vom Hubschrauber aus im unwegsamen Gelände geortet und von Mitgliedern der Bergrettung und Alpinpolizei erstversorgt und der Rettung übergeben, die ihn ins LKH Bregenz brachte.

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