„Es ist nicht einzusehen, dass es nicht möglich ist“

Vorarlberg / 02.11.2022 • 16:43 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die Unterzeichner bemängeln unter anderem die Ampelschaltung, die Auto- und Fußgängerverkehr nicht sauber trennt.Geiger
Die Unterzeichner bemängeln unter anderem die Ampelschaltung, die Auto- und Fußgängerverkehr nicht sauber trennt.Geiger

Bürger fordern erneut Entschärfung der Haselstauderstraße.

Dornbirn Vergangenes Jahr forderten Haselstauder Bürger mittels einer Petition eine Verkehrsberuhigung der Haselstauderstraße. Nun schlägt die Bürgerinitiative um Dr. Harald Geiger bei der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn erneut Alarm. Es komme weiterhin zu gefährlichen Situationen im morgendlichen Verkehr, die Baustelle verschärfe zudem die Situation.

Spät einfahrende Autos

„Jeden Tag kommt es zur Situation, dass spät beziehungsweise zu spät einfahrende Autos die Kreuzung erst verlassen (können), wenn die Fußgängerampeln bereits grün sind“, wird in dem Brief die Situation an der Achrain-Kreuzung beschrieben. Die Bürger fordern, die Räumungsphase der Ampel zu verlängern. „Leider sind bis zum heutigen Tag in dieser Sache keine Maßnahmen ergriffen worden“, beklagen die Haselstauder und ergänzen: „Es ist nicht einzusehen, dass es im Sinne der Schulwegsicherung nicht möglich ist, diese Kreuzung zu verbessern beziehungsweise hier mit Uniformierten zu signalisieren, dass dieses rechtswidrige Verhalten nicht akzeptiert wird.“

Tempo 40 zu schnell

Die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße wurde zwar vor wenigen Jahren auf 40 km/h reduziert, aus Sicht der Petitionsunterzeichner reiche das aber nicht, vor allem im Bereich der Schule, wo derzeit gebaut wird. „Tagtäglich sind hier Fußgänger auf dem Fahrradstreifen zu beobachten, die entlang des Bauzauns laufen, während der Verkehr an ihnen vorbeirauscht“, heißt es im Brief an die BH. „Wir sind der Meinung, dass von behördlicher Seite alles getan werden muss, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Dazu sollte die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zumindest in beiden Fahrtrichtungen auf 30 km/h von 25 m vor bis 25 m nach der Arbeitsstelle beschränkt werden.“

Verhandlungen laufen

Politische Unterstützung erhielten die Haselstauder Bürger von politischer Seite bereits vergangenen Dezember. SPÖ und Grüne sprangen ihnen zur Seite, mittlerweile verhandelt die Bürgermeisterin mit dem Land Vorarlberg um eine Temporeduzierung, wenn die Haselstauderstraße im Rahmen des Großprojekts Dorfzentrum aufgewertet werden soll.

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