Chefsuche auf der Zielgeraden

Vorarlberg / 03.11.2022 • 19:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die vier Höchster Spitzenkandidaten diskutieren mit Publikum heute Abend im Pfarrsaal.

höchst Es geht um Antworten auf künftige Herausforderungen, es geht um Konflikte, es geht um Überzeugung, es geht letztlich um die Gunst der Höchsterinnen und Höchster: Die Rheindeltagemeinde mit ihren 8000 Einwohnern wird am Sonntag, den 13. November, einen neuen Bürgermeister oder eine neue Bürgermeisterin wählen. Für das höchste Amt in der Kommune bewerben sich Heidi Schuster-Burda (55, ÖVP), Stefan Übelhör (42,  Höchste Zeit, Grüne), Robert Blum (33, FPÖ) und Jan Fausek (24, Neos).

Notwendig ist der Urnengang, weil der bisherige Bürgermeister Herbert Sparr noch vor Hälfte der Legislaturperiode sein Amt zurücklegte. Hätte er mehr als die Hälfte seiner Amtszeit gedient, wäre die Gemeindevertretung für die Wahl eines Nachfolgers zuständig gewesen.

Seinen Rücktritt hatte Sparr unter anderem mit der vergifteten Stimmung in der Gemeindestube begründet, nachdem die Oppositionsparteien gegen Vizebürgermeisterin Heidi Schuster-Burda wegen ihres Umgangs mit dem Thema Kinderbetreuung heftig zu Felde zogen. In ihren Absichtserklärungen betonen die Oppositionsvertreter unisono den Wunsch nach mehr Transparenz und Bürgermeisternähe in Höchst.

Schuster-Burda, die das Bürgermeisteramt interimistisch von Sparr übernommen hat, sieht sich zu Unrecht in der Kritik und will den Fokus auf die künftigen Herausforderungen der Rheindeltagemeinde richten.

Die Kandidatin und die drei Kandidaten werden beim VN-Stammtisch ihre Ideen und Visionen für die Gemeinde darlegen. Selbstverständlich ist auch das Publikum eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. VN-HK

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