Heinzle übernimmt von Hämmerle AK-Chefstuhl

Vorarlberg / 03.11.2022 • 18:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
LT-Präsident Harald Sonderegger (l.) mit den Landesräten Martina Rüscher und Marco Tittler.
LT-Präsident Harald Sonderegger (l.) mit den Landesräten Martina Rüscher und Marco Tittler.

Neuwahlen im Fokus der AK-Vollversammlung in Feldkirch.

Feldkirch In der Vorarlberger Arbeiterkammer ist es im Rahmen der 190. Vollversammlung zu einem Generationswechsel gekommen: Bernhard Heinzle wurde bei der jüngsten Vollversammlung zum Nachfolger von Hubert Hämmerle an der Spitze der Arbeiternehmervertretung gewählt. Der langjährige einstige GPA-Spitzenvertreter in Vorarlberg durfte sich über Vorschusslorbeeren freuen: 54 der 69 anwesenden Kammerräte schenkten dem Vater zweier Töchter das Vertrauen. Heinzle erhielt damit 88,52 Prozent der Stimmen. „Klimawandel, Teuerung, leistbares Wohnen, steigende Kreditzinsen, leerstehende Betten in den Pflegeheimen. Auf uns warten herausfordernde und spannende Zeiten“, betonte der neue Vorarlberger AK-Präsident als Gast bei Vorarlberg LIVE im Gespräch mit VN-CR Gerold Riedmann.. Trotzdem oder gerade deshalb ist es für ihn der richtige Zeitpunkt, das Präsidentenamt anzutreten.

Alle Fraktionen für Budget 2023

„Die Arbeiterkammer ist vor allem dann für ihre Mitglieder besonders wichtig, wenn die Zeiten schwierig sind, das hat sich bereits bei der Pandemie gezeigt“, ist Heinzle überzeugt. Schließlich begleite die AK die Menschen ein Arbeitsleben lang. „Deshalb muss unser Ziel das Wohl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein. Wir sind der Partner für gemeinsame Lösungen, und das jeden Tag“, versprach Heinzle, der ein „allparteilicher“ Präsident sein will. Er wolle alle AK-Fraktionen einbinden, Interessenspolitik stehe für ihn klar vor Parteipolitik, sagte Heinzle und bedankte sich bei seinem Vorgänger Hubert Hämmerle, dem es gelungen sei, die AK Vorarlberg zu einen und ihr einen Innovationsschub zu verpassen. Neben dem neuen Präsidenten gibt es in der AK mit Thomas Jutz (Betriebsratschef König KG) auch einen neuen Vizepräsidenten sowie mit Iris Seewald und Walter Friess zwei neue Vorstandsmitglieder. Einstimmig beschlossen wurde auch das Budget für 2023 der AK in Höhe von 28,36 Millionen Euro sowie eine gemeinsame Resolution der Fraktionen FCG.ÖAAB, FSG, Gemeinsam, HAK und NBZ. In dieser wird ein Teuerungs-Schutzpaket für Arbeitnehmer sowie Löhne und Gehälter, von denen man in Vorarlberg auch leben kann, eingefordert. VN-TW

Gratulantentrio: AK-Vizedirektorin Eva King (l.) sowie LH Markus Wallner und Abgeordnete Manuela Auer.  VN/Paulitsch
Gratulantentrio: AK-Vizedirektorin Eva King (l.) sowie LH Markus Wallner und Abgeordnete Manuela Auer.  VN/Paulitsch
AK-Direktor Rainer Keckeis (l.), WKV-Direktor Christoph Jenny sowie WKV-Präsident Wilfried Hopfner und Feldkirchs Stadtoberhaupt Wolfgang Matt beim Empfang nach der Präsidentenwahl.
AK-Direktor Rainer Keckeis (l.), WKV-Direktor Christoph Jenny sowie WKV-Präsident Wilfried Hopfner und Feldkirchs Stadtoberhaupt Wolfgang Matt beim Empfang nach der Präsidentenwahl.
Bernhard Heinzle (r.) folgt Hubert Hämmerle als Vorarlberger AK-Präsident.

Bernhard Heinzle (r.) folgt Hubert Hämmerle als Vorarlberger AK-Präsident.

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