Ein Leben im Dienst der Gemeinde

Vorarlberg / 04.11.2022 • 16:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Jurist Oswald Huber war 36 Jahre lang Gemeindesekretär in Schruns und tritt demnächst seinen Ruhestand an.STR
Der Jurist Oswald Huber war 36 Jahre lang Gemeindesekretär in Schruns und tritt demnächst seinen Ruhestand an.STR

Gemeindesekretär Oswald Huber tritt demnächst in den Ruhestand.

Schruns Oswald Huber war insgesamt 36 Jahre lang als Gemeindesekretär in Schruns tätig. Doch Anfang Dezember übergibt er die Agenden an seinen Nachfolger Christof Obwegeser.

Der gebürtige Schrunser Christof Obwegeser arbeitet bereits seit August im Gemeindeamt der Marktgemeinde Schruns. Zuvor war er bei der Vorarlberger Landesregierung sowie bei Red Bull Media House in Salzburg tätig, bevor er beim Vorarlberger Gemeindeverband arbeitete. Oswald Huber legt sein Amt jedenfalls in die jüngeren Hände von Obwegeser und das mit einem guten Gefühl. „Ich habe die Abwechslung in meiner Tätigkeit hier sehr geschätzt. Und auch der Kontakt mit den Bürgern war mir immer ein Anliegen“, bringt Huber die schönen Seiten seiner Tätigkeiten auf den Punkt.

Guter Umgangston

Aber auch das Erleben der Jahreszeiten von seinem Bürofenster aus, das den wunderschönen Schrunser Kirchplatz offenbart, sei wirklich jedes Jahr aufs Neue faszinierend gewesen. „Das werde ich sicher vermissen, denn gerade der Kirchplatz ist immer voller Leben und einfach das Herzstück der Gemeinde.“ Der Jurist verstand sich immer als Bindeglied zwischen Politik und Verwaltung. „In der Marktgemeinde Schruns schätze ich vor allem den guten Umgangston miteinander. Denn auch mit der Opposition und den Mandataren gab es zwar sachliche Auseinandersetzungen, aber niemals auf der persönlichen Ebene und das ist schon eine super Sache in 36 Jahren Dienstzeit“, so der 63-Jährige. Für den bevorstehenden Ruhestand hat sich der sportliche Mann schon einiges vorgenommen.

Imkerei und Hund als Hobby

„Ein großer Herzenswunsch von mir und meiner Frau – sie ist inzwischen auch in der Pension – ist, dass wir uns einen Hund anschaffen, da wir uns beide gerne in der Natur bewegen. Aber auch die Imkerei ist für mich eine Option, die ich mir gut vorstellen kann. Und natürlich Zeit mit der Familie und meinen zwei Enkeln zu verbringen“, hat sich Huber schon einige Fixpunkte zurechtgelegt für den kommenden Lebensabschnitt.

Für seinen Nachfolger stehe er natürlich jederzeit für Fragen und Anliegen zur Verfügung, „denn auch wenn ich in Pension bin, bin ich ja nicht aus der Welt in Nüziders“, lacht Huber und bleibt somit der Marktgemeinde und seinem Nachfolger als Quelle der Inspiration und Auskunft erhalten. STR

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.