Betrunkene wollen Auto nicht gesteuert haben

Vorarlberg / 07.11.2022 • 21:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Ein Alko-Vortest zeigte bei beiden Männern, die sich im Unfallauto befunden hatten, ein positives Ergebnis an. symbol/apa
Ein Alko-Vortest zeigte bei beiden Männern, die sich im Unfallauto befunden hatten, ein positives Ergebnis an. symbol/apa

Nach Unfall beschuldigen sich zwei Pkw-Insassen gegenseitig, der Fahrzeuglenker gewesen zu sein.

Frastanz Mit einem unangenehmen Zwischenfall im wahrsten Sinne konfrontiert wurde am Samstag eine 45-jährige Autofahrerin, als sie gegen 19.25 Uhr auf der Feldkircher Straße (L 190) in Richtung Frastanz unterwegs war. Auf Höhe Km 21 fuhr ein nachkommender Pkw auf ihr Auto auf.

Leicht verletzt

Die 45-Jährige zog sich durch den Aufprall leichte Verletzungen zu und musste mit der Rettung ins Landeskrankenhaus Feldkirch eingeliefert werden. An beiden Fahrzeugen entstand starker Sachschaden. Im Pkw, der von hinten gegen das Auto der Frau geprallt war, befanden sich zwei Männer im Alter von 60 und 64 Jahren. Vor der Polizei beschuldigten sie sich gegenseitig, jeweils der andere habe das Unfallfahrzeug gelenkt. Ihre Motivation für diese Behauptungen dürfte wohl mit der Tatsache zu erklären sein, dass ein von den Beamten durchgeführter Alko-Vortest bei beiden Männern ein positives Resultat ergab.

Die Polizei geht allerdings davon aus, dass der Pkw offensichtlich von dem 64-Jährigen gelenkt worden war. Und zwar aufgrund der vorgefundenen Situation hinsichtlich der Sitzeinstellung im Pkw, wie die Beamten begründeten. Nachdem ein Test am geeichten Alkomat bei ihm ebenfalls positiv verlief, wurde dem Mann der Führerschein abgenommen.

Sein mutmaßlicher 60-jähriger Mitfahrer, der bei dem Unfall eine leichte Kopfverletzung erlitten hatte, verweigerte einen Alko-Test mit der Begründung, den Wagen nicht gesteuert zu haben. VN-GS

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