„Ems isch Üsr“ wollen Gebühren senken

Vorarlberg / 07.11.2022 • 16:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Hohenemser Stadtvertretungsfraktion stellt Antrag.

Hohenems Bei der Stadtvertretungssitzung am heutigen Dienstag, 8. November, bringt die Fraktion „Ems isch Üsr“ um Sozialstadtrat Bernhard Amann den Antrag ein, die Wasser/-, Abwasser und die Müllgebühren im Ausmaß von zehn Prozent, analog der Inflation für das Jahr 2023, zu reduzieren. Außerdem sollen gemäß dem Willen der Fraktion die Elterntarife für Kindergarten- und Schülerbetreuung auf einen Euro monatlich fallen.

„Die derzeitige finanzielle Situation spitzt sich dramatisch zu. Bei meinen Sprechstunden melden sich inzwischen auch Familien des Mittelstands, die massive Probleme bei der Finanzierung ihres Lebensalltags beklagen“, erklärt Bernhard Amann. Daher sei es notwendig, nicht nur an den Bund oder das Land Forderungen zu stellen. Die Gemeinden seien gleichfalls in der Pflicht, Betroffenen entsprechende Unterstützungen zukommen zu lassen. „Die dafür notwendigen Mittel sind aus den millionenschweren Rücklagen in Wasser- und Kanalbereich einerseits, aber auch im Abfallbereich zu finanzieren.“

„Ems isch Üsr“ gehen noch weiter und fordern einen Planungsausschuss- und Baustopp für das Bauprojekt Rathaus Neu. „Wir haben nun andere Sorgen, wie unter anderem Menschen und Familien möglichst schadensminimierend aus ihrer Finanzkrise zu bringen“, schließt Amann.

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