Bahnlösung attraktiv statt günstig

Vorarlberg / 08.11.2022 • 18:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Für Schlachter war die Diskussions­runde ein wichtiger Zwischenschritt.
Für Schlachter war die Diskussions­runde ein wichtiger Zwischenschritt.

Pius Schlachter freut sich, dass der Prozess begonnen wurde. Für ihn gibt es die Bahn nur unter der Erde.

Bregenz Die Podiumsdiskussion wie auch der Besucherandrang zur Zukunft der Bahnführung am Bodenseeufer nahm Pius Schlachter von Mehramsee sehr positiv wahr. Der einzige Wermutstropfen war aus seiner Sicht, dass nur einer der zuständigen Landesräte den Termin wahrnehmen konnte. Bahnlandesrat Daniel Zadra war hingegen verhindert.

Mobilitätssprecher der Grünen, Christoph Metzler, warnte jüngst davor, den gesamten öffentlichen Verkehr unter die Erde verbannen zu wollen mit Hinweis auf die langen Wege für die Nutzer. Auch Schlachter hat die Vermutung, dass es vonseiten der Grünen einen absolut offenen Prozess geben wird. „Ich will mir nicht vorstellen, dass hier entlang des Bodenseeufers täglich 80 Güter-, 180 Personenzüge eingequetscht zwischen Lärmschutzwänden durchrasseln, der Lärm direkt auf den Pfänderhang übertragen wird und die Leute den See nicht mehr sehen“, hält er seine Weltsicht dagegen. Das Beispiel von U-Bahnen weltweit zeige die Problemlosigkeit.

Die Bahn sieht auch Schlachter als die Mobilitätsverbindung der Zukunft, gerade auch für den Tourismus. Wenn dies auch die für Vorarlberg bedeutenden deutschen Gäste bemerken und die Schweiz hier attraktivere Angebote hat, werde dies der Vorarlberger Gastgeber schnell zu spüren bekommen.

Ich möchte mir nicht vorstellen, dass hier täglich 80 Güter- und 180 Personenzüge zwischen Lärmschutzwänden durchrasseln.

Pius Schlachter warnt vor Lärmschutzwänden am Bodenseeufer, die den Lärm der zahlreichen Zugfahrten durch Bregenz an den Pfänderhang werfen und die Sicht blockieren.

Pius Schlachter warnt vor Lärmschutzwänden am Bodenseeufer, die den Lärm der zahlreichen Zugfahrten durch Bregenz an den Pfänderhang werfen und die Sicht blockieren.

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