Feines zu St. Martin

Vorarlberg / 09.11.2022 • 16:06 Uhr / 5 Minuten Lesezeit
Feines zu St. Martin

Alexandra Frick backt süße Martinsbrezeln.

Nenzing St. Martin steht vor Tür und in vielen Familien sowie in Kindergarten und Schule wird dieses Fest mit einem Laternenumzug gefeiert. Wie es sich für eine Feier gehört, gibt es auch etwas Köstliches zu essen. Alexandra von Backduft backt süße Martinsbrezeln und verweist damit auf den heiligen Martin, der schon früh damit begonnen hat, Gebäck zu verteilen. Weißmehlgebäck galt früher als außergewöhnlich und wurde nur zu besonderen Anlässen verwendet. Der Teig besteht aus den klassischen Zutaten eines Hefeteiges, aber durch die längere Gare im Kühlschrank entwickelt er herrliche Aromen. Außerdem wird das Gebäck wunderbar luftig. Die Form der Brezel geht zurück auf die gekreuzten Arme der betenden Mönche und wird im deutschsprachigen Raum gerne verwendet. Egal welche Form für das Backen des Gebäcks verwendet wird, es schmeckt Groß und Klein.

Wie es geht?

Am Vortag: Alle Zutaten für den Teig, außer die Butter, werden in eine Rührschüssel gegeben und per Küchenmaschine oder von Hand zu einem glatten Teig geknetet. Zuerst sollte man ca. fünf Minuten langsam kneten. Anschließend weitere sieben Minuten langsam kneten und die würfelig geschnittene Butter nach und nach zugegeben, sodass der Teig die Butter gut aufnehmen kann. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen und schön glänzen. Danach formt man den Teig zu einer Kugel und lässt ihn in einer Schüssel zugedeckt ungefähr eine halbe Stunde bei Raumtemperatur gehen. Danach wird der Teig erneut zu einer Kugel geformt, in eine Schüssel gelegt und gut zugedeckt. So kommt der Teig über Nacht in den Kühlschrank.

Am Backtag: Der Teig sollte ca. eine Stunde vor der Weiterverarbeitung aus dem Kühlschrank genommen werden. Wenn er Raumtemperatur hat, wird er auf eine mit Roggenmehl bemehlte Arbeitsfläche gelegt. Nun werden jeweils zehn gleich schwere Stücke abgestochen und rund geschliffen. Anschließend werden die Kugeln länglich geformt. Dazu nimmt man die Teigkugel und drückt sie mit den Fingern ein wenig flach. Zuerst wird die obere Seite zur Mitte eingeschlagen und festgedrückt. Den Vorgang mit der unteren Seite wiederholen. Dann die Naht mit den Fingerspitzen vorsichtig zusammendrücken. Das Teigstück wird nun länglich gerollt. Die Enden sollten dabei etwas schmaler sein. Anschließend wird eine Brezel geformt. Dazu nimmt man die Enden der Rolle und legt sie links und rechts zu einem Bogen zur Mitte hin. Die Enden werden zwei Mal miteinander verdreht und am dickeren Teil der Brezel festgedrückt. So werden alle Brezeln geformt und auf ein Backblech gelegt. Dort werden sie noch einmal 20 Minuten rasten gelassen. Den Backofen kann man auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Das Eidotter wird mit der Milch verquirlt und die Brezeln werden damit eingepinselt. Anschließend werden sie für ca. 20 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze goldgelb gebacken. Gegen Ende der Backzeit schaut man in den Ofen und deckt die Brezeln gegebenenfalls mit Backpapier ab, damit sie nicht zu dunkel werden.

Die Butter wird vorsichtig in einem Topf geschmolzen. Zucker und Zimt werden miteinander vermischt. Die noch heißen Brezeln werden mit der Butter bestrichen und in die Zucker-Zimt-Mischung getaucht. Am besten schmecken die Martinsbrezeln noch lauwarm. AFB

Alexandra Frick backt passend zu St. Martin Martinsbrezeln.AFB
Alexandra Frick backt passend zu St. Martin Martinsbrezeln.AFB
Feines zu St. Martin

Zutaten

 240 g Milch (kühl)

 500 g Weizenmehl 700

 15 g Bio-Hefe

 10 g Salz

 2 Eier

 50 g Zucker

 10 g Vanillezucker

  Abrieb einer halben    Zitrone

 100 g zimmerwarme Butter

 ein Eidotter

 1 EL Milch

 20 g Butter

 50 g Zucker

 1 TL Zimt

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