Brandinferno in Koblach: Akkus mögliche Ursache

Vorarlberg / 10.11.2022 • 22:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Brandermittler wurden im Schutt fündig. Hartinger
Die Brandermittler wurden im Schutt fündig. Hartinger

Während Brandstiftung ausgeschlossen wird, sehen die Ermittler nun einen Zusammenhang mit elektrischer Aufladung.

Koblach Nach dem verheerenden Brand des Postverteilzentrums in Koblach am vergangenen Sonntag arbeiteten die Ermittler des Landeskriminalamtes auf Hochtouren. Sie wurden dabei von Sachverständigen der Kriminaltechnik des Bundeskriminalamtes unterstützt.

Hoher Zerstörungsgrad

Der hohe Zerstörungsgrad und die für die Löscharbeiten notwendig gewesenen Abrissarbeiten ließen eine umfassende Befundaufnahme nicht mehr zu. Unbeschadet dessen konnte der Brandausbruchsbereich anhand von Zeugenaussagen und eingeholten Lichtbildern eindeutig auf die nord-östlich gelegene Gebäudeecke eingegrenzt werden.

Dort sollen innerhalb des Gebäudes Akkus für E-Zweiräder und mobile Endgeräte aufgeladen worden sein. Von den Brandermittlern konnten im dortigen Brandschutt auch Rückstände von Akku-Zellen aufgefunden werden. Von einem ursächlichen Zusammenhang wird daher ausgegangen. Aus dem derzeitigen Ermittlungsstand ergeben sich keine Hinweise auf eine vorsätzliche Herbeiführung des Brandes. Im Verteilzentrum herrschte am Tag des Brandes kein Betrieb. Das Gebäude war verschlossen.

Das Postverteilzentrum in Koblach wurde am vergangenen Sonntag durch einen Brand völlig zerstört. Feuerwehr götzis
Das Postverteilzentrum in Koblach wurde am vergangenen Sonntag durch einen Brand völlig zerstört. Feuerwehr götzis

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.