Aufputz für das Naturbad Untere Au

Vorarlberg / 12.11.2022 • 08:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Über die Wintermonate werden in dem Badesee in Frastanz rund 4000 Kubikmeter ausgehoben. <span class="copyright">VN/Lerch</span>
Über die Wintermonate werden in dem Badesee in Frastanz rund 4000 Kubikmeter ausgehoben. VN/Lerch

Die Freizeitanlage in Frastanz soll in den kommenden Jahren umfangreich saniert und erweitert werden.

Frastanz Das Naturbad Untere Au in Frastanz ist seit Jahrzehnten ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie und der Badesee mit 14.000 Quadratmetern Wasserfläche lässt in jedem Sommer das Herz von Wasserratten höherschlagen. Die Freizeit- und Sportanlage stammt aus den 1980er und 1990er Jahren und entsprechen nicht mehr den heutigen Anfordernissen. Da Sanierungen und Reparaturen aufgrund des Alters allerdings nicht mehr sinnvoll sind, hat sich die Gemeinde Frastanz als Grundbesitzerin, in Kooperation mit der Walgauer Freizeit- und Infrastruktur GmbH sowie der Freizeit- und Sportanlage Untere Au als Betreibergesellschaft entschlossen, eine umfassende Generalsanierung beziehungsweise geringfügige Erweiterung der Freizeitanlage durchzuführen.

Durch die Maßnahme wird auch die Wassertemperatur sinken. <span class="copyright">He</span>
Durch die Maßnahme wird auch die Wassertemperatur sinken. He

2,5 Millionen Euro

Für die geplante Sanierung wurde bereits im Jahr 2021 eine erste Grobstudie durchgeführt und mit den Zuständigen der Betreibergesellschaft und den Kooperationsgemeinden diskutiert. Eine erste Grobkostenschätzung für die Sanierung und Erweiterungsarbeiten beim Naturbad beläuft sich auf rund 2,5 Millionen Euro und würde nach Abzug aller Förderungen unter den Mitgliedsgemeinden aufgeteilt. Diese haben bereits die Zustimmung für die weitere Planung und Ausschreibung des Sanierungskonzeptes gegeben, sodass nun als nächster Schritt die Sanierungsplanung und Finanzierung des Projektes ansteht. „Wenn in weiterer Folge die Regio-Gemeinden dem Sanierungskonzept zustimmen, kann mit der Detailplanung und mit dem Behördenverfahren begonnen werden“, erklärt der Frastanzer Bürgermeister Walter Gohm.

Aushubarbeiten über den Winter

Doch schon vor der großen Sanierung wird in der Freizeitanlage fleißig gewerkelt. Über die Wintermonate werden im Badesee nämlich rund 4000 Kubikmeter ausgehoben. Die Wasserfläche wird damit auf rund 4000 Quadratmetern wieder etwas tiefer werden. Das wird vor allem jene freuen, die im Naturbad jeden Sommer Abkühklung suchen. Denn durch die Maßnahme wird auch die Wassertemperatur niedriger sein. Die Grabungsarbeiten sollen bis spätestens März 2023, also noch vor dem Start in die neue Badesaison im Mai, abgeschlossen sein. MIMA

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