Kennelbach fest in weiblicher Hand

Vorarlberg / 12.11.2022 • 09:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die weibliche Führungsspitze in Kennelbach: Amtsleiterin Mag. Verena Rupp mit Bgm. Irmgard Hagspiel und Vizebgm. Christine Vergeiner (v. l.).
Die weibliche Führungsspitze in Kennelbach: Amtsleiterin Mag. Verena Rupp mit Bgm. Irmgard Hagspiel und Vizebgm. Christine Vergeiner (v. l.).

Frauen stellen sowohl die Gemeindespitze als auch die Amtsleitung.

Kennelbach Drei Frauen kümmern sich in der Gemeinde Kennelbach aktuell um die Leitung der Gemeindepolitik ebenso wie um die Leitung des Gemeindeamtes. Das ist zumindest in Westösterreich einzigartig.

„Wir können bestens miteinander und arbeiten gern für Kennelbach.“ Das betont die Pädagogin Christine Vergeiner, neue Vizebürgermeisterin in Kennelbach. Sie unterstützt als Nachfolgerin von Desirée Schindler Bürgermeisterin Irmgard Hagspiel bei der politischen Leitung der Amtsgeschäfte. Als besonders erfreulich sieht sie etwa das Angebot an Schülerbetreuung, das in Kennelbach ermöglicht wird. Da Stephan Bechter auf eigenen Wunsch aus dem Gemeindevorstand ausgeschieden ist, rückte auch hier Maria Böhler nach. Als einziger Mann ist derzeit Mag. Elmar Baldauf Mitglied im Gemeindevorstand. Lediglich in der Gemeindevertretung von Kennelbach haben die Männer mit neun Mitgliedern gegenüber sechs Frauen noch die Überhand.

Neue Amtsleiterin

Seit April 2021 war Mag. Verena Rupp für die Finanzabteilung der Gemeinde Kennelbach zuständig. Dabei war sie entscheidend bei der Planung des Budgets sowie der Erstellung des Rechnungsabschlusses mitverantwortlich. Nachdem der Kurzzeit-Amtsleiter Thomas Sinz in eine Nachbargemeinde gewechselt hatte, übernahm die engagierte Mitarbeiterin die neue Herausforderung. Mag. Rupp ist also als Gemeindesekretärin ebenso zuständig wie für das Bauamt. In ihren Aufgabenbereich fallen zudem Abgaben und Steuern, Finanzverwaltung und Gemeindekasse und wie bisher die Mitwirkung an Voranschlag und Rechnungsabschluss von Kennelbach. Eine der aktuellen Herausforderungen für die Gemeinde ist eine möglichst gute Vorsorge gegen künftige Hochwasserschäden. Hier geht es vor allem auch darum, Bürgerinnen und Bürger beim Schutz ihrer Häuser und Wohnungen zu beraten und zu unterstützen. Dieses Vorhaben wird durch das Land Vorarlberg mitgetragen. AJK

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.