Verkehrsorganisation in Götzis analysiert

Vorarlberg / 13.11.2022 • 17:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Bei der Erarbeitung des neuen Konzepts werden vor allem auch die Bürger der Marktgemeinde miteinbezogen.MIMa
Bei der Erarbeitung des neuen Konzepts werden vor allem auch die Bürger der Marktgemeinde miteinbezogen.MIMa

Ausarbeitung des Straßen- und Wegekonzepts gestartet.

Götzis Der Straßenraum wird immer knapper und gleichzeitig steigt der Nutzungsdruck. Immer mehr Menschen drängen mit verschiedenen Verkehrsmitteln auf Straßen und Wege. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, wird in der Marktgemeinde Götzis gerade ein Straßen- und Wegekonzept erarbeitet. Dieses wird die entscheidende Grundlage für die künftige Verkehrsorganisation des Straßennetzes in der Kummenberggemeinde sein. In einem ersten gemeinsamen Workshop konnten nun auch die Bürger von Götzis ihre Meinung und Verbesserungsvorschläge kundtun.

Mehr nicht motorisierter Verkehr

Ziele des Straßen- und Wegekonzepts sind es, Maßnahmen zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer und die Attraktivierung des nicht motorisierten Verkehrs zu erarbeiten. Neben der Darstellung des Fußgängerwegenetzes sollen im Konzept auch die Bereiche mit hohem Qualitätspotenzial (Erlebbarkeit) ausgewiesen werden. Es sind aber auch grundsätzliche Aussagen mit Alternativansätzen zur Hauptstraßenstruktur (Landesstraßen) und deren Anbindung an das über- und untergeordnete Straßennetz in der Maßnahmenplanung zu berücksichtigen.

Ist-Zustand debattiert

Beim ersten Bürger-Workshop stand vorerst die Erhebung des Ist-Zustands auf dem Programm und die rund 50 Teilnehmer konnten markieren, was sie in Götzis gut finden und wo es Verbesserungspotenzial gibt. Dazu waren die Bewohner der Gemeinde aufgefordert, mögliche Lösungsansätze zu formulieren und in den angeregten Diskussionen konnten sowohl Brennpunkte als auch gelungene Beispiele für die Verkehrsorganisation in der Marktgemeinde gefunden werden. Die Ergebnisse werden nun in erste Entwürfe für das Straßen- und Wegekonzept Götzis eingearbeitet und in einem zweiten Bürgerbeteiligungsformat dann präsentiert und diskutiert. MIMA

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