Wen FPÖ-Blum und Neos-Fausek in Höchst nun unterstützen werden

Vorarlberg / 13.11.2022 • 19:00 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Robert Blum und Jan Fausek zeigten sich mir ihrem Abschneiden nicht unzufrieden. Jetzt würden sie Stefan Übelhör den Sieg gönnen.<span class="copyright"> VN/Paulitsch</span>
Robert Blum und Jan Fausek zeigten sich mir ihrem Abschneiden nicht unzufrieden. Jetzt würden sie Stefan Übelhör den Sieg gönnen. VN/Paulitsch

Die unterlegenen Kandidaten geben zwar keine Wahlempfehlung ab, ihre Präferenzen verhehlen sie jedoch nicht.

Höchst Vier KandidatInnen beteiligten sich an der Bürgermeister-Wahl in Höchst. Zwei von diesen, Heidi Schuster-Burda und Stefan Übelhör, werden die Stichwahl am 27. November bestreiten. Die zwei anderen, FPÖ-Vertreter Robert Blum und Neos-Mann Jan Fausek, sind aus dem Rennen.

Indirekt für Übelhör

Und doch bleiben sie wichtig. Denn sowohl Fausek und vor allem Blum könnten mit einer Empfehlung für Schuster-Burda oder Übelhör die Stichwahl beeinflussen. “Das tu’ ich nicht”, sagt Robert Blum, der sich mit seinen 25,01 Prozent sehr zufrieden zeigte und sein Ergebnis als Zeichen für den Wunsch nach einer Wende deutet. “Die Höchster haben Veränderung gewählt”, setzt der junge Landwirt denn doch eine nur leicht verschlüsselte Botschaft. Und wird dann noch deutlicher: “Die ÖVP ist abgewählt. Aber die Wähler werden in 14 Tagen selber wissen, wem sie ihre Stimme geben.”

Fausek und der “frische Wind”

Jan Fausek, der 3,68 Prozent der Höchster von sich überzeugen konnte, schlägt in dieselbe Kerbe. “Das Wahlergebnis bringt den Wunsch nach Veränderung deutlich zum Ausdruck. Höchst braucht frischen Wind.”

Sein Resultat sieht der junge Kandidat nicht als Enttäuschung. “Ich liege damit nahe am Ergebnis der letzten Wahl. Ich werde weiter politisch tätig sein.”

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