“Die Verbindung ins Leiblachtal muss bleiben”

Vorarlberg / 14.11.2022 • 19:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Oktober wurde die finale Bauetappe zur Neugestaltung der Pipeline gesetzt. 

Im Oktober wurde die finale Bauetappe zur Neugestaltung der Pipeline gesetzt. 

Bregenz Die Lochauer und die Hörbranzer Volkspartei zeigen sich von der Aussage von Landesrat Daniel Zadra (Grüne) irritiert, dass er die Notwendigkeit einer Straße ins Leiblachtal infrage stellt. In einem Interview stellt der Landesrat in den Raum, dass die Fahrradinfrastruktur an der Pipeline zwar erhalten bleiben müsse, die Straße aber im Jahr 2040 nicht mehr notwendig sein könnte. Das sorge bei vielen im Leiblachtal für Irritation, berichtet der Lochauer Vizebürgermeister und VP-Ortsparteiobmann Christophorus Schmid in einer Aussendung. „Als Mobilitätslandesrat davon zu reden, diese wichtige Verbindung ins Leiblachtal aufzulassen, ohne auch nur ansatzweise eine Alternative in Aussicht zu stellen, halten wir für äußerst bedenklich.“ Man spreche sich entschieden gegen jegliche Pläne in diese Richtung aus.

Katrin Flatz, VP-Gemeinderätin und VP-Ortsparteiobfrau in Hörbranz, stimmt ihrem Lochauer Parteikollegen zu: „Der Ausbau des ÖPNV ist natürlich wichtig und richtig, um mehr Anreize zu schaffen, diesen auch zu nutzen. Einen Großteil Bevölkerung aber sinngemäß zum Umstieg zu zwingen, halten wir nicht für den richtigen Weg.“ Es sei bisher nicht offen über solche Überlegungen der Grünen gesprochen worden. „Wir laden den Mobilitätslandesrat gerne in unsere Gemeinden ein, um über die zukünftige Gestaltung der Verkehrsverbindung zwischen Bregenz und dem Leiblachtal zu diskutieren.“

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