Neue Lernlandschaft für Mittelschule Kirchdorf

Vorarlberg / 17.11.2022 • 16:44 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die neue Lernlandschaft bietet jetzt viel Platz für die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Kirchdorf. Gemeinde
Die neue Lernlandschaft bietet jetzt viel Platz für die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Kirchdorf. Gemeinde

Bund steuerte Geld für Verbesserungen an Lustenauer Schule bei.

Lustenau Vor rund eineinhalb Jahren startete das vom Bundesministerium und der Universität Wien durchgeführte Forschungs- und Entwicklungsprojekt „100 Schulen – 1000 Chancen“. Unter den ausgewählten 100 Schulen waren auch zwei Lustenauer Mittelschulen, die nach Vorlage eines ausgearbeiteten Konzepts finanzielle Mittel zugesprochen bekamen. Diese sollten dafür verwendet werden, die Lernmotivation, das schulische Wohlbefinden und den Lernfortschritt der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Während die MS Rheindorf 20 digitale Tafeln für die Klassenzimmer erhielt, freut sich Direktorin Sabine Müller über die neue Lernlandschaft in ihrer MS Kirchdorf.

Über 200 Quadratmeter

Über den Sommer wurden 208 Quadratmeter umgebaut und die Bibliothek adaptiert, sodass die Schülerinnen und Schüler die neue Lernlandschaft seit Schulbeginn nutzen können. Sie besteht jetzt aus zwei Lernräumen, einem Betreuungsraum und einer Bibliothek, die Stück für Stück erweitert werden kann.

Ausgestattet mit neuen Teppichböden, teilweise neuen Decken und einer komplett neuen Beleuchtung, wirkt das farbige Interieur zusätzlich einladend, um für alle Schüler eine angenehme Lernatmosphäre mit genügend Platz zu schaffen. Und ausreichend Raum für eine Nachmittagsbetreuung war vorher das große Problem, erklärt Sabine Müller: „Als wir erfuhren, dass wir beim Entwicklungsprojekt mitmachen können, haben wir uns überlegt, was wir an unserer Schule am dringendsten benötigen. Da wurde schnell klar, dass wir für die erforderliche Nachmittags- und Lernbetreuung vor allem mehr Räumlichkeiten brauchen, die wir jetzt mit dem Umbau haben“, freut sich die Schuldirektorin.

Die neuen Räumlichkeiten werden speziell am Nachmittag für die Lernbetreuung und die Hausaufgaben genutzt. Bei der gegenstandsbezogenen Lernzeit (GLZ), die für jede Klasse mit zwei Stunden pro Woche fix im Stundenplan verankert ist, betreuen die jeweiligen Hauptfachlehrpersonen ihre Schüler und Schülerinnen bei den Hausaufgaben, helfen beim Lernen und beantworten ihre Fragen.

„Die Eltern sind sehr froh darüber, dass ihre Kinder die Aufgaben in der Schule erledigen können und die Möglichkeit haben, fachbezogene Hilfe direkt zu bekommen“, erzählt die Direktorin der MS Kirchdorf.

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