Grünes Licht für Skaterhalle im Dornbirner Schlachthof

Vorarlberg / 18.11.2022 • 16:12 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Der Schlachthof wird um 100.000 Euro zur Skaterhalle umfunktioniert.VN/Stiplovsek
Der Schlachthof wird um 100.000 Euro zur Skaterhalle umfunktioniert.VN/Stiplovsek

Noch im Winter sollen die ersten Skateboards durch die Halle rollen.

Dornbirn Die Skaterhalle im alten Schlachthof kann kommen. Wie Bürgermeisterin Andrea Kaufmann am Donnerstag in der Stadtvertretung bekannt gab, wurde der Standort auf seine Tauglichkeit geprüft und für geeignet befunden. Der Standort im Keller der Stadthalle ist hingegen endgültig vom Tisch.

Auf 250 Quadratmetern in dem Gebäude hinter dem Bahnhof sollen sich künftig junge Leute mit ihren Skateboards austoben dürfen. Rund 100.000 Euro müssen jedoch vorher noch für Heizung, Sicherheit, den Rückbau bestehender Anlagen, Beleuchtung und anderes ausgegeben werden. „Das ist aber keine Lösung für die Ewigkeit, wir werden das Areal irgendwann anders nutzen“, erklärte die Rathauschefin. Auf drei bis fünf Jahre schätzte Kaufmann die Nutzung als Skaterhalle.

„Ermutigender Fortschritt“

„Endlich ein ermutigender Fortschritt“, gab sich für die Grünen Samuel Moosmann erleichtert, der Stadtrat Aaron Wölfling in der Sitzung vertrat. Wölfling und die Grünen hatten die Skaterhalle im Schlachthof im Mai gefordert. „Wirklich Grund zur Freude haben wir aber erst bei der Eröffnung“, erklärte Moosmann im Rückblick auf das Hickhack um einen Skaterplatz. Mal um Mal wurde ein geeigneter Standort vermeldet, nur um dann wegen Lärmschutzbedenken wieder zurückgenommen zu werden. Moosmann verwies zudem auf Lustenau, wo der Jugendplatz Habedere bereits seit acht Jahren betrieben wird. Gab sich Stadtrat Wölfling im Frühjahr noch zuversichtlich, dass im Herbst eine Halle eröffnet wird, dürfte es nun ein bisschen länger dauern. „Ich bin überzeugt, dass noch im Winter die ersten Skater durch die Skaterhalle rollen werden“, erklärte Hochbaustadtrat Christoph Waibel. VN-PES

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