Umlegung, Schulden und neue PV-Anlagen

Vorarlberg / 18.11.2022 • 16:13 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Neben den geplanten Photovolatikanlagen u.a. auf dem J.-J.-Ender-Saal wurden auch die Gemeindegebühren für 2023 diskutiert. MIMA
Neben den geplanten Photovolatikanlagen u.a. auf dem J.-J.-Ender-Saal wurden auch die Gemeindegebühren für 2023 diskutiert. MIMA

Gemeindevertretung von Mäder fasste in jüngster Sitzung gleich mehrere Beschlüsse.

Mäder Ein straffes Programm hatte die Gemeindevertretung Mäder in ihrer jüngsten Sitzung Anfang der Woche zu bewältigen. Neben dem endgültigen Beschluss des Bebauungsplans und der Festlegung von Erschließungsbeiträgen für Grundstücke, die an das neue Betriebsgebiet angrenzen, konnte Bürgermeister Rainer Siegele im Rahmen der Sitzung auch berichten, dass die Arbeiten für die Erschließung des Umlegungsgebiets Schweizerstraße im Zeitplan liegen und in diesem Jahr bis auf die Asphaltierung abgeschlossen werden.

Schuldenrückgang

Ein Punkt auf der Tagesordnung der Gemeindevertretersitzung im November war auch der Rechnungsabschluss für 2021 sowie die Betriebsplanung 2023 der Gemeinde Immobilien Gesellschaft. Dabei konnte Bürgermeister Siegele erfreulich berichten, dass sich der Schuldenstand für Volksschule und Kindergarten im kommenden Jahr von rund 1,82 auf 1,71 Millionen Euro reduzieren wird. Weiters wurde für den partizipativen Planungsprozess für die Entwicklung des Ortszentrums ein vorliegendes Angebot angenommen.

Des Weiteren wurde im Zuge der Sitzung beschlossen, dass nach der ersten Abendveranstaltung mit der Bevölkerung entschieden wird, ob der Prozess nun fortgeführt wird.

Gebühren

Auch die Gemeindegebühren für das Jahr 2023 wurden in der Sitzung diskutiert. „Die Gemeinde Mäder ist bemüht, die Gebührenbelastung möglichst gering zu halten. Grundsätzlich wird so kalkuliert, dass die anfallenden Kosten durch die Gebühren abgedeckt werden“, erklärt dazu Gemeindechef Siegele. Für das Jahr 2023 bedeutet das, dass die Gebühren für Wasser und Abwasser nicht erhöht werden müssen. Bei den Abfallgebühren bleibt die Grundgebühr ebenso gleich. Anpassungen sind aber bei den Gebühren für die Müll­säcke erforderlich. So wird z. B. der 40-Liter-Restmüllsack nun 3,70 Euro
statt bisher 3,30 Euro kosten. Alle anderen Veränderungen sind Indexanpassungen, wobei die Gemeinde gerade für das nächste Jahr
die Gebührenerhöhung trotz einer Inflationsrate von rund zehn Prozent unter einem Prozent halten konnte.

Neue Photovoltaikanlagen geplant

Darüber hinaus wird Mäder künftig auch seiner Rolle als eine der führenden Energiegemeinden gerecht. Die Kummenberggemeinde wurde nämlich bei der e5-Zertifizierung kürzlich mit fünf „e“ ausgezeichnet. So wird etwa die Heizung im Feuerwehrhaus im kommenden Jahr von Gas auf Erdwärme umgestellt, wie Bürgermeister Siegele in der Gemeindevertretungssitzung berichtete.

Außerdem konnten die Installationen von Photovoltaikanlagen auf dem Feuerwehrhaus, dem Bauhof, dem J.-J.-Ender-Saal, dem Vereinsheim sowie den Clubheimen von Tennisclub und Fußballclub bereits ausgeschrieben werden. Damit wird sich nach der Umsetzung die Leistung von 133 kWp um 110 kWp auf 243 kWp erhöhen. MIMA

„Die Gemeinde ist bemüht, die Gebührenbelastung möglichst gering zu halten.“

Erfreuliches gab es vom Umlegungsgebiet Schweizerstraße zu berichten. Die Erschließung liegt im Zeitplan.
Erfreuliches gab es vom Umlegungsgebiet Schweizerstraße zu berichten. Die Erschließung liegt im Zeitplan.
Umlegung, Schulden und neue PV-Anlagen

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